Hauptmann Krach, unterdrueckt mit aeusserster Anstren-gung einen Ausbruch von Gewalttaetigkeit, es gelingt ihm,nur verstoert auszusehen. Er stottert: “Ihre Aufklaerungwar sehr noetig. Mir waere verborgen geblieben, bis wo-hin ich eine problematische Natur bin.”
Geheimrat Blumentopf: “Ganz verzeihlich. VertrauenSie sich dem Fachmann an, ich arbeitete in unserem psy-chologischen Laboratorium. Ihnen verspreche ich bei unseine Sonderlaufbahn, alles was Sie in Ihrem Unterbewusst-sein erhofft haben.”
Hauptmann Krach, warnt: “Sie! Ich hoffe viel — undbin rachsuechtig.”
Geheimrat Blumentopf, fasst seinen Arm unter: “Ban-ge machen gilt nicht.
Sie kenne ich seit dem Abend, als Sie Ihren Mitspielermir allein ueberliessen, Sie erinnern sich an die Wasser-gasse. Ich stieg zu ihm in den Wagen, ich riss ihm dasBaertchen ab, mit meinem Revolver zwang ich ihn, seineIdentitaet zu bekennen. Er wollte mit einem Bleistift sprit-zen, aber oho!”
Hauptmann Krach: “Oho!”
Geheimrat Blumentopf: “Natuerlich kam es so, dass —ich! ihn! Er sass eine Stunde bewusstlos, waehrend ichVerhaftungen vornahm, nachher hatte er die Zeit verges-sen.
Hauptmann Krach: “Damals haetten Sie ihn dingfestmachen und entlarven sollen.”
Geheimrat Blumentopf: “Das wollten Sie. Aber eswaere dilettantisch gewesen. Ich brauchte ihn, um den An-deren hoffnungslos zu verwickeln. Ihr beiden habt michbedient, der Ondracek aus Dummheit, denn er war nieetwas anderes als ein Dorftrottel mit akademischem An-strich.”
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