leizt den Wueterich, wenn er es noch noetig hat, er durch-loechert sie, an der richtigen Stelle, meine geschulten Leu-* te werden es nicht dem Zufall ueberlassen.”
Hauptmann Krach: “Hoffen wir! Ein Kopfschuss setztnicht gerade eine durchloecherte Uniform voraus.”
Geheimrat Blumentopf, erbittert durch seinen Irrtum:“Dann eine Kugel in der Mauer. Hier am Tatort wirdsie gefunden und erwiesen ist das Attentat.”
Hauptmann Krach: “Weil ein Protektor unbedingt bisunter das Dach dieses Turmes kriechen muss, seine letztev» Zuflucht — vor euch!” Die letzten Worte sind von her-
ausfordernder Kaelte.
Geheimrat Blumentopf: “Ganz recht, Was haben Siedagegen?"
Erschrocken blickt er um: unten steht HauptmannKrach in einer Haltung, die ihm unbestimmt missfaellt.Oben bleibt der erwartete Schuss noch immer aus, dafuerscheint eine Balgerei im Gange zwischen den vier Leben-digen, ohne Garantie fuer den Toten, er wird zweifellosin Mitleidenschaft gezogen. Gestein faellt herab.
Geheimrat Blumentopf schwankt vor zwei gleich pein-lichen Entschluessen. Hinunter zum Hauptmann Krach, er-scheint ihm im Augenblick nicht wuenschenswert. Auchdroben gestaltet sich die Lage fehlerhaft, dem Poltern,Schleifen, Schreien und einem Gekeuch, das abnimmt bises ganz erstickt, ist zu entnehmen, dass die Gestapo dies-mal den Kuerzeren zieht. Endlich tritt die verdaechtigsteStille ein.
Franticek Eger, streckt zum letzten Mal ueber die Tiefeeinen ueberlang ausgezogenen Hals, daran haengt ein flet-schendes Maul, mehr hat er nicht, die Wangen sind schwar-ze Hoehlen, die Augen ausgeloescht. Er wispert nur noch.
Franticek Eger, wispert: “Wer da auch mal will, wert da vielleicht Lust hat! Mit allen bin ich fertig geworden.
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