Hauptmann Krach, hart: “Sie muessen ihn schreien las-sen.”
Geheimrat Blumentopf, tut einen schreckhaften Sprung,moechte laufen, aber die Fuesse versagen. Ohne merklichvorwaerts zu kommen, stammelt er: “Verzeihen Sie meineEile! Ich muss in’s Dorf, telegraphieren, damit unser Durch-gaenger vor der Grenze aufgehalten wird.”
Da sein Begleiter nichts einwendet, ihm nur auf denFersen bleibt, beginnt Geheimrat Blumentopf, sich denSchrecken der Umstaende anzupassen. Er legt von der Wie-se mehr hinter sich, er versucht sogar sein gemeckertes La-chen. '
Geheimrat Blumentopf, meckert: “Allein auf weiterFlur, mit meinem guten Hauptmann Krach, wer mir dasgesagt haette!” Ploetzlich macht er kehrt gegen seinen Be-draenger, gleichzeitig ein Griff in die Brusttasche — undein Stoehnen der Vernichtung.
Hauptmann Krach: “Ihr Revolver, der richtige, ist her-ausgefallen, als Sie und der Turm einstuerzten. VergessenSie ihn, wie alles Begrabene!”
Geheimrat Blumentopf, schnappt, als ob er auch beis-sen koennte: “Sie wollen befehlen, Sie Schwindler vonmeinen Gnaden? Was noch?”
Hauptmann Krach: “Nichts. Sie sind am Ziel.”
Geheimrat Blumentopf, erkennt die Stelle, wo er ange-langt ist: "Oh! Hier hab’ ich Ziegensack — ! Jetzt wollenSie mich — ? Dafuer!” Er haelt sich den Magen vor La-chen, die Augen hat er geschlossen.
Hauptmann Krach: “Die Augen auf! Oder ich lasseSie dastehen bis uebermorgen mit all Ihrer Angst.”
Geheimrat Blumentopf, Blick des Opfers: “Ein Intel-lektueller ist denn doch grausamer als wir. Sie fuer unszu erwerben, haette ich als einen Gewinn gebucht. SeienSie mal ernst! Wir verbleiben, wie vorher.”
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