euch eine Szene, einen Satz geglaubt, waeren wir nichtaus diesen und jenen Gruenden euch zwei beiden gefaelliggewesen!” 1^
Hauptmann Krach, reglos im Angesicht der Wahrheit:
“Da sind Sie ein anderer Mann.”
Geheimrat Blumentopf: “Ich — ein Schuss durch dasFenster, wohin Sie Ihren Feind gebracht hatten — um ihnzu retten, denn soweit kommt man mit Moral.”
Hauptmann Krach: “Sie, ohne Moral — .”
Geheimrat Blumentopf: “Druecke ab und habe den Er-folg.” Wagt noch einmal die Kniee zu erheben: “Druek-ken jetzt Sie ab, wenn Sie koennen! Im Tschechischen f
Loewen konnten Sie nicht.”
Hauptmann Krach, ruehrt sich nicht, er sieht anders-wo oder nirgends hin.
Geheimrat Blumentopf: “Sie koennen noch immer nicht.
Somit auf Wiedersehen, Heil Hitler!”
Er geht ab, beginnend im Marschtempo, die Beinewirft er. Schon nach den ersten Schritten findet er, dassgenug “geblufft” ist. Richtiger erscheint ihm die offeneFlucht, ein unberechenbares Umherspringen, um dem Re-volver des Staerkeren, wenn er ihn dennoch gebrauchte,die Richtung zu durchkreuzen. Seit dem Einsturz des Tur-mes hat er ziemlich die Farbe eines Hasen, jetzt auch dieBewegungen, gewiss wuerde er Haken schlagen.
Hauptmann Krach, sieht wieder, hat den Entschluss zu-rueck: “Gluecklicherweise seid ihr grotesk.” Befehlston:
“Halt! Ich schiesse.”
Geheimrat Blumentopf, gehorcht. Er steht hergewendetim verlorenem Profil, einseitig aeugt er hinter sich: “Siehaben kein Recht mehr zu schiessen, Hauptmann Krach.”
Hauptmann Krach, haelt die Waffe schussbereit: “IhrMoerder begreift nie. Lass’ ich Sie laufen, Sie toeten nochheute Pavel Ondracek und alle die Seinen.”
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