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Lidice : Roman
Place and Date of Creation
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Verwandlung, wenn es eine war. Meine Einsicht reichtnicht da hinein. Ich bewundere, ohne zu begreifen."

Lyda: "Du sprichst von ihm, als ob du ihn abweisest.”

Milo: “Ich darf nicht. Wohin denkst du. Er hat vonseiner Identitaet ganz Prag ueberzeugt, seine Feinde undFreunde, was praktisch bedeutet, alle Feinde des Protek-tors mussten ihm helfen, wie auch ich tat.”

Lyda: “Ich fuerchte, dass es dich reut.”

Milo: “Erfolg ist Erfolg. Das Haus klatscht Beifall, einschlechtes Gefuehl, das ich im Nacken habe, aendert nichts.”

Lyda: “Die Folgen wirfst du Pavel nicht vor?”

Milo: “Erfolg ist Erfolg. Ich bewundere.”

Lyda: “Du wärest ihm nahe, und heute Nacht bin ichdir lieb. Sprich doch!”

\ Milo: “Du willst es. Er ist gefluechtet vor vollbrachterTat.” Da Lyda antworten moechte: “Warte, es war nichtFeigheit. Die eigene Tat im Stich lassen, meinetwegen. Un-verzeihlich ist ein einziges Versagen, das Gefuehl, wenn esermattet, der Hass, der abweicht.”

Lyda, beugt sich ueber Pavel, sie findet seine Augenoffen. Gefluestert: “Pavel, du hast gehoert. Alles?”

Pavel, wendet das Gesicht gegen Milo: “Genug, umMilo zu tadeln, weil sie mich bewundert. Sie moege sichhueten zu bewundern, was sie nicht begreift. Es kann ihrgeschehen, dass sie das Unverzeihliche mit hinnimmt undanstaunt.”

Milo: “Dass du ihn nicht gehasst haben willst?”

Pavel: “Falsch! Ich hasste ihn — je laenger je mehr.Aber ich hab ihn erlebt. Das sondert mich ab. Einenboesen Menschen nicht toeten moegen, ist konstitutionelleSchwaeche.”

Milo: “Du gibst dich preis, das heisst, jetzt kommt dieReihe an mich.”

Pavel: “Du bist vollkommen.”

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