Milo: “Nimm mich ernst, ich habe dich ernst genom-men."
Pavel: “Verzeih! Du bist im Hass vollkommen, keinBruch, kein Zweifel.”
Milo, schweigt und wartet.
Lyda, betrachtet sie und erschrickt: “Wie schlimm fuersie, wenn sie liebte!" ,
Pavel: “Sei unbesorgt um meine Kameradin!”
Lyda: “Sie darf nicht lieben, es waere um sie gesche-hen.”
Milo, allein, den Oberkoerper aufrecht gegen den Baum-“Warum?”
Lyda, von unten, nur fuer sie: "Du findest nicht denMann, den du nie verachten muesstest."
Milo: “Es scheint, dass wir es ertragen. Du ertraegstes gut.”
Lyda: “Ich bin selbst nur einfach und gering. Er darfschwierig sein.”
Pavel, veraendert seine Lage, die Wunde schmerzt ihn,sein leibliches Leiden beschaeftigt ihn allein, er hoert nichtmehr.
Milo: “Nicht meiner. Schwierig, mein Geliebter? Erist fanatisch wie ich. Er hat ohne Bedenken getan, umwas Heydrich selbst ihn bat. Sie muessen darum bitten.”
Lyda, atemlos, tonlos: “Du warst zugegen?”
Milo: “Es geschah spaeter. Er hat sich mir nicht an-vertraut. Nachher, waere nicht stolz gewesen. Vorher, warseine Sorge, mich in Sicherheit zu bringen.”
Lyda: “Ich weiss, von wem du sprichst. Der ist ge-wiss unschuldig — wie Pavel.” Sie beruehrt seinen Arm:"Pavel!”
Pavel: “Melde gehorsamst, Soldat Ondracek vom Par-trouillengang zurueck.”