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[Hauptbd.] - 1864
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N. v. XIV.

812. 1' Narrenschiff vom Bundtschuchj Jacob Huser Jost Fritz j (Darunter

ein Holzschnitt: das Narrenschiff,, mitfolgenden Sprüchen:) j Ach lieber schiff-man sag mir doch j wo hin du wellestfaren noch >j Das schiff gat vffs wid'-svil > Ich weiß nit wo hin es wil >jIch acht in abrahäs garte j wirteinr dz andre wart' So mag ichwol hie bn verfton > Das ich dz schiffssol miessig

o. O. u. I. (1514). 10 Bl. 4. Auf Titel-rückseitc: ZU ewiger gedcchtunsz aller vn- j der-tonen vmid bcsserung der sel- j l>en ist diszgegenwiriig buch gc > macht vnnd durch den druckvszkomc I nach der geburt Christi. Tuscut. Füuff! hundert vud Fiertzehcu Jar. > Ja. M D !(Holzschnitt: Bauer mit der Bundschuhfahue).Gedicht. Ju Fraucufeld, Luzeru (Kantous-bibl.) u. München (wo 7. n. S. Bl. fehlt),Abged. bei Gödeke, P. Gengenbach S. 3S2,an dessen Er. das Titelblatt fehlte. Bergl. Ger-vinus II. S. 361. Auch abged. in G. DraudiiFürstl. Tischrede» II. 252269. Die von I.G. Weller nud Panzer genannte Auög. ist keineandere wie diese.

WJe wol ich offt veruomc habVnd mich verwundert sehr darab

Wie gar ein hochberümter manDer das vnd anders me kan

Durch ticffc Wasser gricß vnd fandGeschiffet hab biß an dz land

Darin der narren vil gesürt

813. Narrenschiff vom buntschuch >Jacob hauser Jos frytz hauptman I(Holzschnitt: das Narrenschisf mit den4 Inschriften:) Ach lieber schiffman sagmir doch j wa hin du wellest faren noch

Das schif gat aufs wid'spil j ich nmisznit wa hin es wil Ich acht in abra-hSs garte j wirt aiuer dz and'n war-te jj So mag ich wol hieben verston >das ich des schifs sol miessig gon

o. O. 10 Bl. 4. Titel n. Inschriften rothgedruckt. Ans Titelrückseite: Zu ewiger gcdccht-nus j aller vnderthonen vnd j besseruug der sel-ben ist diß gegcuwirtig buch s gemacht vnnd

durch den druck außkommeu I uach der geburtchristi tauscnt füuffhundert > vud Vierzehen jar. In Ulm u. München .

WJcwol ich oft vernommen habVnd mich verwundert ser darab

Wie gar ain hochberümbtcr man

814. Narrenschisf vom bundtschuch. ^(Holzschnitt: Das Narrenschisf) j JacobHnser Jost Fritz j Ach lieber schiffsmansag mir doch ^ wo hin du wellest farennoch Das schiff gat vffs widersvil >Ich weiß nit wohin es wil >j Ich achtin abrahäs garte > wirt einr dz andrewarte So mag ich wol hie by verstou

j Das ich des schiffs sol miessig

o. O. u. I. (1514). 12 Bl. 4. Auf Titel-rückseite: ZV ewiger gedechtnüß aller vndertonenvnd besserung derselben, ist diß gegenwirtigbuch gemacht vnd durch dcu druck vßkomcn nachder geburt Christi. Tusent. Füuff hundert vndFicrtzehen Jar. Ja. M. D. (d. i. Joh. Adel-vhus, Med. Doctor). Darunter ein Bauer mitfliegender Fabuc, der auf letztem Bl. wieder-holt. In Berlin u. Wolfeubüttel.

815. Warhafftiger anfäg j vnd vnde-richt der schlacht, ßo der König vnPoln zc. vtzundt j mit dem oberstenHertzoge yn Moscouia am tag der yück-fraw j Marie geburt, ym viertzendenyar, gehabt.

o. O. u. I. (Nürnberg 1514). 6 Bl. 4.(letztes leer) m. Titclholzsch. In München .

816. Sent Anselmus vrage tzo Ma-rien. Am Ende: Gedruckt tzo Coelleuvr> dem Eygelsteyn j by mnr Henrichvan Nuysz M CCCCC riiij.

22 Bl. 4. m. Titelhvlzsch. Am Schlüsse derReichsadler. 1242 Versz. Abged. in O.Schade's Geiftl. Gedichten vom Niderrhein S.248-286.

Anselmns >vas ein hilich man.

he hadde lange zit dair nae gestaiu

dat he gern hcdde gewiszen

so wat vnse here hedde bcseszen