«l. o. XX.
MErck hie ain yeder bidcrmanWas das almnsen finden kan
Allmusen dopelt und anch spiltAlmnsen raubet nympt vn stilt
1314. Von denn Almußen. > (Holzschn.)Almnsen geben mit rom vnd tzu gesichtAls ofst von manchem menschengeschicht
Und on andacht tzu der kirchen gangenMit grosser Hochstart vnd mitbrangen
Und predig hören vnd daran nit kerenDas dondt die frommen prister ietznit leren
Am Ende: Gedruckt tzu Erffort tzudem bunten j Lawen bey Sanct. Panel:
o. I. (bei HansSporcr 1520—152l). 4 Bl.4. Tilelholzsch. auf Rückseite wiederholt. Eben-falls veränderte AnSg. — In Schafshauscn(Stadtbibl.) u. Berlin .
Merck hyc eyn eydcr man
Was die almnsen finden kanAlmnsen dopelt vnd spilt
Almnsen raubt vnd stiltAlmusen sticht vnd durniertAlmnsen herscht vnd rcgirt
1315. Eyn gar frucht > bar vnd nutz-barlich buchleyn vö de babst j lichenstule, vn von sant Peter, vnd von Iden dye warhafftige scheffleyn Christi jscynt, dy Christus vnßer herre, Petrobe- > uolen hat, in seyne Hute vnd re-girung, ge- > macht durch bruder Au-gustinü. Alueldt. j Sant Francisci or-dens. tzu Leyptzk.
o. O.u. I. (1520). 12BI.4. (letztes leer) m.Tileleiuf. Widmung an den Rath zu Leipzig :Gcgebe Leiptzk in vnßcrcn Closter aufs saitt Jör-gen tag. Nach Christi vnßcrs Herren gepurt,tauset funfs hüdert vnnd in tzweintzigisten Jare.— In Bamberg und Dresden . LersxsumVI. x. 320.
1316. Sermon von der Sacrament-lichen Beicht, dnrch Augustinum Alueld.
o. O. u. I. (c. 1520). 4. — Lidl. Lz'xiian.eä. II. x. 241.
1317. Ein Sermon: darin > nen sichBruder Augustinus von Alneldt. S.Fräcisci or- > dens: des so in BruderMartinus Luther Augusti- j ner ordens:vnder vil schmelichen namen geles- jtert, vnd geschent, beclaget, vnd wie
Augu- I stinns forder wyder Martinü(tzu er j kennen ivie gesunt sein leresey) tzu > schreybe niiln hat. Welcher >durch yne vö newem > Corrigirt, vndge I rechtfertigt, des ßo von dem drucker> tzu vorn vorsehen, Auch mith eynemj tzu satz, etzlichs diitges ßo vö Bruderj Martinen Luther newlich von der !messe geschriben ist/ tzu tröst vnd > bes-serung des gemeynen j einfaltigen Ivolcks.
o. O. n. I. (1520). 12 Bl. 4. (letztes leer).Unter dem Titel noch 1. Petri 3. — In München .
1318. VOn de gemalt vnd Haupt >der kirchen, ein gesprech, > zwischen demheyligen S. Peter > vnd dem allerhey-ligisten Bapst Julio, des names dem
j andern, vnd seyns Genij, das istseines Engels > kurtzweylig zu lesen.
o. O. u, I. (1520). 30 Bl. 4. (letztes leer)m. Tilelholzsch. Auf Rückseite deö 2. Bl. einblattgroßer Holzsch. Nach Faustus Audrelinusübersetzt. — In Basel, Augsburg, München ,Berlin, Dresden u. Wolfenbüttel . Panzer,Hütten S, 137.
Wiederabdruck: o. O. (Wieu). 1734. 8.
1319. ZV Kayserlicher Maie- i stat,Dem Aller großmechtigsten Für- > stenvnnd Herren der gantzen welt ^ Carolo,dem fnnfften zc. Einem j haubt vndbeschirmer der Cri j stenheit, DoctorMartin j Luthers lere, sampt an > derndes heilge Rei j chs vnderthan Cla >gen, wäre antzeig, s Zu hinlegung, >herinnerüg vn j Bitte.
Zu devt LeserIch bit vmb Got veracht mich nitt
Leß mich von anfangt byß ind mittVnd darnach auch vntz zu dem end
Die warheit lob, die laster schendDan diß gedicht ist nit gemacht
Das ymant frumbs dar in verachtAllein dens tryfft der besser sichVnd helff vns got yns hymelrichAmen.
o. O. u. I. (Oppenheim 1520). 10 Bl. 4.— In Basel, Augsburg, München, Wien, Ber-lin u. Wolfenbüttel . Libl. XraM. 1739. Bl.32. Hagen, Geist d. Reformation I. S. 143,setzt dieses Gedicht in die Zeit vor den Worm-ser Reichstag. Jacob Köbcl ist der Verfasser,