Lieder.
Tcr Fchlcr.
Angclica ist jung und reich,
A» Schönheit meiner Wvllis gleich.
Ich kann nichts schöners nennen;
Das wissen die, die Phvllis kennen.
Sie redet ungezwungen rein,
Sie scherzt empfindlich und doch fein;
Ihr biegsam redlich Herze fühlt;
Sie tanzt, sie singt, sie spielt.
Wenn meine Phvllis untreu wird - -
O werde sie es nie!
Wenn sie es aber wird,
So lieb ich keine sonst als sie.
Doch - - hab ichs auch bedacht?
Nein, einen Fchlcr trcf ich an,
Der alles nichtig macht.
Sie liebet ihren Mann.
PhylliS lobt den Wem.
Seht, mein Dämon tanzt und springetSeht, wie wiegt er Leib und Fuß!Seht, mein Dämon lacht und singet,Singt von Ruhe, Wein und Kuß.Seht, wie Mund und Augen glühn!Wir beleben uns durch ihn.
Hört die ungezwungnen Scherze!Hört, die Liebe scherzt durch ihn!Wie die Dammrung vor der KerzeSrbt die Schwermut!) vor ihm flieh»,Seht, er taumelt, wankt im gehn,Seht, so gar er taumelt schön.
Seht, wie locken seine Lippen!Seht, wie glüht sein Mund so roth!Machet mich ihr rothcn Lippen,Macht mich halb gezwungen roth!Ja, er kömmt, er küsset mich.O wie scnrig küßt er mich!