öt
Lieder.
Wird dir es schwer, die Stadt zu lassen,Wo nichts als falsche Mägdchcn sind?Bedenke, Phvllis will mich hassen,Das flatterhafte böse Kind.
Auch Phyllis kan die Treue brechen,Und windet sich aus meiner Hand.Ja, diese Falschheit muß ich rächen.Komm mit! Ich geh ins Schäfcrland,
Du schwärmst, mein Freund. Laß mich zufrieden.Was geht mich deine Phyllis an?Dem ist ein grösser Glück bcschicdcn,Der sich gleich mir bctrinkcn kan.
Wo hast du den Verstand gelassen?
Du hast gewiß noch keinen Rausch?
Den Wein, den Wein für Milch zu hassen?
Den Wein für Milch? Das war ein Tausch.
Recht, Freund! verzeih mir diese Possen.Wie albern denkt und redt man nicht,Wenn man noch keinen Wein genossen,Wenn folglich der Verstand gebricht.
Drum eile, Freund! mir einzuschenken.Trink mir cs zu, und mach mich klug,Nun lern ich wicdcr richtig denken.Nun seh ich meinen Selbstbetrug.
O Schade für die falschen Kinder!Laßt sie mir unbeständig seyn.Ich lache nun, lind bins nicht minder.Den Rath, den Rath giebt mir der Wein.
Nun soll mich Phyllis nicht betrüben,Laßt sie nur unbeständig seyn,Von mm an will ich auch so lieben.Den Rath, den Rath giebt mir der Wein.