Gedichte.
Daß seine Näscherei ihm diesmal schlecht gelinge.Doch bald vernahm er unten Dinge,Worüber er der Furcht vergaß,Und immer sachte weiter aß.
Johann warf Hanncn in das Gras.
„O pfui:" rief Hannc; „welcher Spaß!
Nicht doch, Johann! — Ei was?
O, schäme dich! — Ein andermal — o laß —
O, schäme dich! — Hier ist es naß."--
„Naß, oder nicht; was schadet das?Es ist ja reines Gras." —
Wie dies Gespräche weiter lief,
Das weiß ich nicht. Wer braucht's zu wissen?
Sie stunden wieder auf, und Hannc seufzte tief:
„So, schöner Herr! heißt das bloß küssen?
Das Männcrherz! Kein cinz'ger hat Gewissen!
Sie könnten es uns so versüßen!
Wie grausam aber müssen
Wir armen Mädchen öfters dafür büßen!
Wenn nun auch mir ein Unglück widerfährt —
Ein Kind — ich zittre — Wer ernährt
Mir dann das Kind? Kannst du es mir ernähren?"
»Ich?" sprach Johann; „die Zeit mag's lehren.
Doch wird's auch nicht von mir ernährt,
Der über uns wird's schon crnäliren.
Dem über uns vertrau!"
Dem über uns! Dies hörte Steffen.
Was, dacht' er, will das Pack mich äffen?
Der über ihnen? Ei, wie schlau;
„Nein!" schrie er; „laßt Euch andre Hoffnung laben
Der über Euch ist nicht so toll!
Wen» ich ein Bankbcin nähren soll:
So will ich es auch selbst gedrechselt haben!"
Wer hier crschrack und aus dem Garten ran»,Das waren Hainie und Johann.Doch gaben bey dem EdelmannSie auch dc» Apfcldieb wohl a»?Ich glaube »icht, daß sie's gethan.