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1 (1838)
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>?cr jungc belehrte.

Anton. Wir? cm Paar? Wenn dich mein Herr nichtversteckt hätte.

Kisene. Thust du nicht recht albern! Zch habe dir ja alleserzählt, was unter uns vorgegangen ist. Dein Herr, das-chcrwürmchcn!

Anton. Za, auch das sind verdammte Thiere, die Bücher-würmer. Es ist schon wahr, ein Mädel, wie du, mit tausendThaler, die ist wenigstens tausend Thaler werth, aber nur dasKabinct--das Kabinct--

A.l'settc. Höre doch einmal auf, Anton, und laß dich nichtso lange bitten.

Anton. Warum willst du aber dem Alten den Brief nicbtselbst geben?

Äusetre. Zch habe dir ja gesagt, was darin» steht. Wieleicht könnte Lhrysandcr nicht argwöhnen

Anron. Za, ja, mein Acffchcn, ich merk es scbon; du willstdie Kastanien aus der Asche haben, und brauchst Katzenpfoten dazu.

-L.isette. Zc nun, mein liebes Katcrchcn, thu es immer!

Anron. Wie sie es einem ans Herze legen kann! LiebesKatcrchcn! Gieb nur hcr, dcn Brief; gieb nur!

L.isette. Da, mein unvergleichlicher Anton--

Anton. Aber es hat doch mit der Ausstattung seine Rich-tigkeit? --

Susene. Verlaß dich drauf--

Anron. Und mit meiner Belohnung oben drein? -

Äusette. Desgleichen.

Anton. Nun wohl, der Brief ist übergeben!Kisette. Aber so bald, als möglichAnton. Wenn du willst, j'tzt gleich. Komm!Potz Stcru! wer kömmt?--Zum Henker, es ist Damis.

Zweyter Auftritt.

Damis. Anron. Äisctte-

Damis. Wo bleibt denn der Schlingel mit dcm Buche?

Anron. Zck wollte glcich, ich wolltc Lisctte und--

Kurz, ich kann es nicht finde», Herr Damis.