Der junge Gelehrte.
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Damis. Sie hat das ihrige zurückgenommen, wie ich jetztdas mcinigc; also —
cthrys. Also! — also! — Kurz von der Sache zu reden,glaubst du, daß ich vermögend bin, dich zu enterben, wanndu mir nicht folgest?
Damis. Thun Sie, was Sie wollen. Nur, wann ich bit-ten darf, lassen Sie mich jetzt allein. Ich muß vor meinerAbreise noch zwey Schriften zu Stande bringen, die ich meinenLandslcutcn, aus Barmherzigkeit, noch zurücklassen will. Ich bittenochmals, lassen Sie mich--
Lhrys. Willst du mich nicht lieber gar zur Thür hinausstoßen?
Achtzehnter Auftritt-
Valer. Anton. Chrvsander, Damis.
Valer. Wie, Damis? ist es wahr, daß Sie wieder zuSich selbst gekommen sind? — daß Sie von Julianen abstehen?
<5hr^s. Ach, Herr Valer, Sie könnten mir nicht ungelege-ner kommen. Bestärken Sie ihn fein in seinem Trotze. So?Sie verdienten es wohl, daß ich mich nach Ihrem Wunsche be-quemte? Mich auf eine so gottlose Art hintergehen zu wollen?— Mein Sohn, widersprich mir nicht länger, oder--
Damis. Ihre Drohungen sind umsonst. Ich muß michfremden Ländern zeigen, die sowohl ein Recht auf mich haben,als das Vaterland. Und Sie verlangen doch nicht, daß icheine Frau mit herumführen soll?
valer. Damis hat Recht, daß er auf das Reisen dringt.Nichts kann ihm, in seinen Umständen, nützlicher scvn. LassenSie ihm seinen Willen, und mir lassen Sie Julianen, die Siemir so heilig versprochen haben.
Lhrys. Was versprochen? Bctricgcrn braucht man seinWort nicht zu halten.
Valer. Ich habe es Ihnen schon beschworen, daß einzigund allein Liscttc diesen Betrug hat spielen wollen, ohne die
wir von dem Dokumente gar nichts wissen würden--Wie
glücklich, wann es nie zum Vorschein gekommen wäre! Es istdas grausamste Glück, das Julianen hat treffen können. Wie