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1 (1838)
Entstehung
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Der junge Gelehrte.

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Damis. Aber die wahre Ursache? (zu Amo») Verfluch-ter Kerl, hast du dein Maul nicht halten können? Gehen Sienur, Valcr (indem Chrvsander und Baler abgehen wollen, hält AntonBalerm zurück)

Anron. (sachte) Nicht so geschwind! Wie steht es mitLisettcns Ausstattung, Herr Valcr? und mit

Valer. Seyd ohne Sorgen; ich werde mehr halten, alsich versprochen habe.

Anton. Zuchhe! nun war die Taube gefangen.

Letzter Auftritt.Damis, (an seinem Tische.) Anton.

Anron. Noch ein Wort, Herr Damis, habe ich mit Ih-nen zu reden.

Damis. Und?

Anron. Sie wollen auf Reisen gehen?

Damis. Zur Sache! es ist schon mehr, als ein Wort.

Anton. Je nun! meinen Abschied.

Damis. Deinen Abschied? Du denkst vielleicht, daß ichdich ungclehrten Esel mit nehmen würde?

Anlon. Nicht? und ich habe also meinen Abschied? Gott sey Dank! empfangen Sie nun auch den Ihrigen, welcher ineiner kleinen Lehre bestehen soll. Ich habe Ihre Thorheitennun länger als drey Zahr angesehen, und selber albcr genugdabcy gethan, weil ich weiß, daß ein Bedienter, wenn sein Herrauch noch so närrisch ist---

Damis. Unverschämter Zdiotc, wirst du mir aus den Au-gen gehen?

Anron. Zc nun! wem nicht zu rathen steht, dem stehtauch nicht zu helfen. Bleiben Sie Zeitlebens der gelehrte HerrDamiS! (geht ab)

Damis. Geh, sag ich, oder!--

Er wirft ihm sein Buch nach, und das Theater fällt zu.