Druckschrift 
1 (1838)
Entstehung
Seite
318
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Ztß

Die Juden.

Das Fränl. Kommen Sie nur; unterdessen wirdes Essenszeit. Papa, Sie erlauben es doch?

Der Baron. Ich werde euch so gar begleiten.

Das Fraul. Nein, nein, das wollen wir Ihnen nicht zu-muthen. Sie werden zu thun haben.

Der Baron. Zch habe jetzt nichts Wichtigers zu thun, alsmeinen Gast zu vergnügen.

Das Lraul. Er wird es Ihnen nicht übel nehmen: nichtwahr mein Herr? (sachte zu ihm) Sprechen Sie doch Nein. Zchmöchte gern mit Ihnen allein gehen.

Der Reis. Es wird mich gereuen, daß ich mich so leichthabe bewegen lassen, hier zu bleiben, so bald ich sehe, daß ichIhnen im geringsten vcrhindcrlich bin. Ich bitte also

Der Baron. O! warum kehren Sie Sich an des Kin-des Rede?

Das Lräul. Kind? Papa! beschämen Siemich doch nicht so! Der Herr wird denken, wie jung ickbin! Lassen Sie es gut seon; ich bin alt genug, mit

Ihnen spatzicrcn zu gehen. Kommen Sie.--Aber sehen

Sie einmal: Ihr Diener steht noch da, und hat die Mantel-säckc unter den Armen.

Christ. Ich dächte, das gicngc nur den an, dem essauer wird ?

Der Reis. Schweigt! Man erzeigt Euch zu viel Ehre.

Neunter Auftritt.Lisette. Die Vorigen.

Der Baron, (indem er Lisettcn kommen sieht) Mein Herr, ichwerde Ihnen gleich nachfolgen, wann es Ihnen gefällig ist,meine Tochter in den Garten zu begleiten.

Das Fräul. O! bleiben Sie so lange, als es Ihnen ge-fällt- Wir wollen uns schon die Zeit vertreiben. Kommen Sie!

(das Fräulein und der Reisende gehen ab.)

Der Baron. Lisette, dir habe ich etwas zu sagen!

Ä.iferte. Nu?

Der Baron, (sachte zu ihr) Zch weiß noch nicht, wer unser