342 Der Misogyn.
Wumsh. Was willst du ? ruft ich dich ?
Lisette. Johann ist ausgegangen; was soll er? kann iches nicht verrichten ?
Mumsh. Zch mag von dir nicht bedient seyn. Wie viel-mal habe ich dir es nicht schon gesagt, daß du mir den Ver-druß, dich zu sehen, ersparen sollst ? Bleib, wohin du gehörst;in der Küche, und bey der Tochter.--Johann!
^.lsctte. Sie hören es ja; er ist nicht da.
Ivumsh, Wer heißt ihn denn ausgehen, gleich da ich ihnbrauche?--Johann!
Aisette. Johann! Johann! Johann!
IVumsh. Nun? was schreyst du?
Ä.isctte. Zhr Russen allein, wird er nicht drey Gasse»weit hören.
Wumsh. Pfuy, über das Weibsstück!
K.isetre. Das steht mir an! Vor Kröten sveyt man aus,und nicht vor Menschen.
vvumsh. Nun ja! — — Sobald du und deines glei-chen sich unter die Menschen rechnen, so bald bekomme ich Lust,mich mit dem Himmel zu zanken, daß er mich zu einem ge-macht hat.
Auserte. So zanken Sie! Vielleicht bereuet er es schon,daß er nicht ein Klotz aus Ihnen gemacht hat.
U?umsh. Geh mir aus den Augen!
K.isette. Wie Sie befehlen.
wumsh. Wirds bald? oder soll ich gehn ?
K.isette. Zch werde die Ehre haben, Zhnen zu folgen.
Vvumsh. Zch möchte rasend werden.
Lisette. (bey Seite) Unsinnig ist er schon.
Wumsh. Ist Herr Solbist, mein Advokat, noch nicht dagewesen?
Aisette. Zohann wird es Ihnen wohl sagen.Wumsh. Ist mein Sohn ausgegangen?S.isette. Fragen Sie nur Ihren Zohann.Wumsh. Zst das eine Antwort auf meine Frage? ObHerr Solbist noch nicht hier gewesen ist? will ich wissen.K.isette- Sie mögen ja von mir nicht bedient seyn.