Der Misogyn.
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von mir weiter nichts. Sie haben mich in die Schranken mei-ner Geringfügigkeit zurück gewiesen. —
L.aura. Noch mehr? — Ich sehe meinen Batcr kommen,ich muß es kurz machen — Daß Sie ein albernes Mährchenvon einem gewissen Leander Sich so leicht für Wahrheit aufbin-den lassen, das, das ist die Leichtgläubigkeit, die mich an Ih-nen verdrießt — Ich verlasse Sie; folgen Sie mir unvermerktin das Gartenhauß. — Sie sollen Beweise haben, daß manSie hintergehen will. — (geht ab)
Dritter Auftritt.
Wumshäter. Valer. Lelio.
K.elio. Ich werde dir nicht folgen, gutes Kind! Wüßteich doch nicht, was mir so sauer geworden wäre, als diese Un-terredung.
U?umsh. Sie sind mir ja unter den Händen weggekom-men, Herr Lclio. — Was mir mein Sohn den Kopf warmmacht, das können Sie kaum glauben! Sich, über dein ver-wünschtes Anhalten, habe ichs ganz vergessen, daß Herr Sol-bist zu mir kommen wollen. Wo er nur nicht schon da gewe-sen ist! Meine Leute sagen mir auch gar nichts. Aber woherkömmts? Da hat mich der Himmel mit lauter weiblicher Auf-wartung bestraft, und wenn ich ja einmal einen guten Men-schen zur Aufwartung habe, so vergeht kein Monat, daß ihnnicht das verdammte Mädel, die Liscttc, in ihren Stricken hat.Nu, nu, ist nur meine Tochter erst fort, so will ich auch keineweibliche Fliege mehr unter meinem Dache leiden-
Valer. Sehen Sie, Herr Vater, jetzt eben kömmt HerrSolbist.
Vierter Auftritt.
Solbist. (in einer großen Zipfelpcruque und einen Packt Ackten unter demArme.) Die Vorigen.
U?umsh. Ey, sind Sie es denn, mein lieber Herr Solbist?Solbist. Za freylich bin ichs.
Valer. (sachte zum Lclio) Lassen Sie ihm ja nicht merken, daß