Druckschrift 
1 (1838)
Entstehung
Seite
446
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Der Frcygcist.

(Lhcophan, (bcv Seile) Ich muß mcin Möglichstes thun,daß diese nicht auskommen. Sie müssen die falschen er-fahren haben.--Kennen Sie mich, mein Herr?

Der Wechsler. Von Person nicht; vielleicht, wann ichIhren Namen hören sollte.

Cheophan. Thcophan.

Der IVecbsler. Ein Name, von dem ich allezeit das bestegehört habe.

Theophan. Wenn Sie dem Herrn Adrast die verlangteSumme nicht auf seine Unterschrift geben wollen, wollen Siees wohl auf die mcinigc thun?

Der Wechsler. Mit Vergnügen.

Theophan. Haben Sie also die Güte, mich auf meineStube zu begleiten. Ich will Ihnen die nöthigen Versicherun-gen ausstellen; wobey es bloß darauf ankommen wird, dieseBürgschaft vor dem Adrast selbst geheim zu halten.

Der Wechsler. Vor ihm selbst?

Lheophan. Allerdings; um ihm den Verdruß über IhrMißtrauen zu ersparen.

Der Wechsler. Sie müssen ein großmüthiger Freundseyn.--

Theophan. Lassen Sie uns nicht länger verziehen.

(gehen ab.)

Fünfter Aufzug.

Erster Auftritt.Der Wechsler, von der einen Seite, nnd von der andern Adrast.Adrast. (vor sich) Ich habe meinen Mann nicht finden kön-nen. --

Der Wechsler, (vor sich) So lasse ich es mir gefallen.

Adrast. Aber sich dal Ey! mcin Herr, finde ichSie hier? So sind wir ohne Zweifel einander Fehl gegangen?

Der Wechsler. Es ist mir lieb, mcin Herr Adrast, daß ichSie noch treffe.

Adrast, Ich habe Sie in Ihrer Wohnung gesucht. Die