Der Freygeist.
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ist mein Wunsch, mein Gebet gewesen. Ach! Adrast, ach!Henricttc, für euch habe ich oft gezittert! Ihr würdet ein un-glückliches Paar geworden seyn! Ihr braucht beide einen Gefähr-ten, der den Weg besser kennet, als ihr. Thcophan, Sie ha-ben längst meinen Segen; aber wollen Sie mehr als diesen,wollen Sie auch den Segen des Himmels haben, so ziehen Sieeine Person aus Hcnricttcn, die Ihrer werth ist. Und Sie,Adrast, ich habe Sie wohl sonst für einen bösen Mann gehal-ten; doch getrost! wer eine fromme Person lieben kann, mußselbst schon halb fromm seyn. Zch verlasse mich seinetwegen
auf dich, Zulchen.--Vor allen Dingen bringe ihm bey,
wackern Leuten, rechtschaffnen Geistlichen, nicht so verächtlich zubegegnen, als er dem Thcophan begegnet.--
Adrast. Ach! Madame, erinnern Sie mich an mein Un-recht nicht. Himmel! wenn ich mich überall so irre, als ichmich bey Ihnen, Thcophan, gcirrct habe: was für ein Mensch,was für ein abscheulicher Mensch bin ich!--
LMSor. Habe ichs nicht gesagt, daß ihr die bestenFreunde werden müßt, so bald als ihr Schwäger seyd? Dasist nur der Anfang!
Thcophan. Zch wiederhole es, Adrast: Sie sind besser,als Sie glauben; besser, als Sie zeither haben scheinen wollen.
F. Philane- Nun! auch das ist mir ein Trost zu hören.— — (zum Lisidor) Komm, mein Sohn, führe mich. DasStehen wird mir zu sauer, und vor Freuden habe ich es ganzvergessen, daß ich Araspen allein gelassen.
lisidor. Za, wahrhastig! da gicbts was zu erzählen!Kommen Sie, Mama. --Aber keinen Tausch weiter! kei-nen Tausch weiter!
Ä.iserre. Wie übel ist unser eines dran, das nichts zutauschen hat!