Druckschrift 
1 (1838)
Entstehung
Seite
489
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Ter Schatz,

48'»

Katze--der Teufel gewesen ist.--Wie es meinem

Herrn gehen wird, das weiß Gott . Man hat ihm prophczciht,daß ihn Diebe ermorden würden, und ich muß es ihm nachsa-gen, daß er sich alle Mühe giebt, diese Prophezeiung zn Schan-den zu machen, und die Diebe durch eine großmüthige Aufop-ferung seines Vermögens von sich abzuwehren; aber gleich-wohl --

Staleno. Aber gleichwohl, Maskarill, werde ich seinenBorschlag annehmen.--

Maskarill. Sie? Gehen Sie doch! das werdenSie nimmermehr thun.

Staleno. Gewiß, ich werde es thun.

Maskarill. (l?cv Seile) Der alte Fuchs!

Staleno. (bey Seite) Wie ich ihn martre, den Schelm!

Aber doch, Maskarill, danke ich dir für deine guteNachricht. Sie kann mir wenigstens so viel nutzen, daß ichmeinen Mündel das Vorwerk zwar nehmen, aber auch gleichwieder verkaufen lasse.

Maskarill, Am besten wäre es, Sie gäben Sich gar nichtdamit ab. Ich habe Ihnen noch lange nicht alles erzählt.--

Staleno. Ncrsparc es nur; ich habe ohnedem jctzo nicht.Zeit. Ein andermal, Maskarill, bin ich deinen Possen wiederzu Diensten, (geht ab.)

Achter Auftritt.Maskarill.

Das war nichts! War ich zu dumm, oder war er zu klug?Zc nun! ich werde am wenigsten dabey verlieren. Will siebLclio von allem entblößen; meinetwegen. Endlich kann ich ei-nes Herrn, wie er ist, entbehren. Meine Schäfchen sind imTrcugcn. Was ich noch für ihn thu, thu ich aus Mitleiden.Er ist immer eine gute Haut gewesen; und ich wollte doch nichtgerne, daß er es am Ende gar zu schlecht hätte. Marsch!

Ha! das ist ja gar ein Reisender. Ich dächte, ich hättewenig genug zu thun, um mich um fremde Leute bekümmern zukönnen. Es ist eine schöne Sache um die Ncubcgicrdc!