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Der Schatz.
Ncuntcr Austritt.
Anselmo. Gin Träger. Maskarill.
Anselmo. Dem Himmel sey Dank, daß ich endlich meinHaus, mein liebes Haus wieder sehe!Maskarill. Sein Haus?
Anselmo. (zum Träger) Setzt den Koffer hier nur nieder,guter Freund. Zch will ihn schon vollends herein schaffen las-sen. — Zch habe euch doch bezahlt?--
Der Träger. O ja, Herr! o ja!--Aber--ohne
Zweifel sind Sie wohl sehr vergnügt, sehr freudig, daß Siewieder zu Hause sind?
Anselmo, Za freylich!
Der Träger. Zch habe Leute gekannt, die, wenn sie sehrfreudig waren, gegen einen armen Teufel ein Ucbrigcs thaten.--Bezahlt haben Sie mich, Herr, bezahlt haben Sie mich.
Anselmo. Nun da! ich will auch ein Ucbrigcs thun.
Der Träger. Ey! ey! das ist mir doch lieb, daß ich michnicht betrogen habe; ich sahe Sie gleich für einen spendabclnMann an. O! ich versteh mich drauf. Gott bczahls! (geht ab.)
Anselmo. Es will sich niemand aus meinem Hause sehenlassen. Zch muß nur anklopfen.
Maskarill. Der Mann ist offenbar unrecht!
Anselmo. Es sieht nicht anders aus, als ob das ganzeHaus ausgcstorbcn wäre. Gott verhüte.--
XNaskarill. (dcr ihm naher tritt) Mcin Herr! — — Siewerden verzeihen — — ich bitte um Vergebung — (indem erzurück prellt) Dcr Blitz! das Gesichte sollte ich kennen.
Anselmo. Verzeih Euchs dcr licbe Gott, daß Zhr nichtklug scyd!--Was wollt Zhr?
ZNaskarill. Zch wollte--ich wollte — —
Anselmo. Nun? was geht Zhr denn lim mich herum?
Maskarill. Zch wollte--
Anselmo. Absehen vielleicht, wo meinem Belltet am bestenbcyzukommcn wäre?
Maskarill. Zch irre mich; wenn er es wäre, müßte ermich ja wohl auch kennen. — — Zch bin neugierig, mein