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1 (1838)
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491
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Der Schatz.

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Herr; aber mcinc Ncubcgierde ist kcinc von den unhöfliche»,und ich frage mit aller Bescheidenheit, was Sie vordiesem Hause zu suchen haben?

Anselmo. Kerl! Aber jetzt seh ich ihn erst rechtan. Mas--

Maskarill. Herr An

Anselmo. MaSka--

Maskarill, Anscl--

Anselmo, Maskarill

Maskarill. Herr Anselmo

Anselmo. Bist du es denn?

Maskarill. Ich bin ich; das ist gewiß. Aber Sie--

Anselmo. Es ist kein Wunder, daß du zweifelst, ob iches bin.

Maskarill. Zst es in aller Welt möglich?--Ach!

nicht doch! Herr Anselmo ist neun Zahr weg, und es wäre jawohl wunderbar, wenn er eben heute wiederkommen sollte?Warum denn eben heute?

Anselmo. Die Frage kannst du alle Tage thun; und ichdürfte also gar nicht wiederkommen.

Maskarill. Das ist wahr! Zc nun! so seyn Sietausendmal willkommen, und aber tausendmal, allerliebster HerrAnselmo. Zwar am Ende sind Sie es doch wohl nicht?

Anselmo. Ich bin es gewiß. Antworte mir nur geschwind,ob alles noch wohl steht? Leben meine Kinder noch? Lclio?Kamilla?

Maskarill. Za, nun darf ich wohl nicht mehr daranzweifeln, daß Sie es sind. Sie leben, beide leben sie noch.

--(bey Seite) Wenn er das Uebrige doch von einem andern

zuerst erfahren könnte.

Anselmo. Gott sey Dank! daß sie beide noch leben! Siesind doch zu Hause? Geschwind, daß ich sie in mcinc altenArme schließen kann! Bringe den Koffer nach, Maskarill.

Maskarill. Wohin, Herr Anselmo, wohin?

Anselmo. Zns Haus.

Maskarill. Zn dieses Haus hier?

Anselmo. Zn mein Haus.