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1 (1838)
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Der Schatz.

Maskarill, Das wird sogleich nicht angehen.--(bey Seite)

Was soll ich nun sagen?

Ansclmo. Und warum nicht?---

Maskarill. Dieses Haus, Herr Ansclmo ist ver-schlossen. --

Ansclmo. Verschlossen?

Nlaskarill. Verschlossen, ja; und zwar weil niemanddarinnc wohnt.

Anselmo. Niemand darinnc wohnt? Wo wohnen dennmeine Kinder?

Maskarill. Herr Lclio? und Zungfcr Kamille?--die

wohnen--wohnen in einem andern Hause.

Anselmo. Nun? Du sprichst ja so seltsam, so räthsclhaft.

ZNaskarill. Sie wissen also wohl nicht, was seit Kurzemvorgefallen ist?

Anselmo. Wie kann ich es wissen?

XNaskarill- Es ist wahr, Sie sind nicht zugegen gewesen;und in neun Jahren kann sich schon etwas verändert haben.Neun Zahr! eine lange Zeit! Aber es ist doch gewiß

ganz -etwas Eignes,--neun Zahr, nenn ganzer Zahr weg

seyn, und eben jetzt wieder kommen! Wenn das in einer Komödiegeschähe, jedermann würde sagen: Es ist nicht wahrscheinlich,daß der Alte eben jetzt wieder kömmt. Und doch ist es wahr!Er hat eben jetzt wieder kommen können, und kömmt auch ebenjetzt wieder. Sonderbar, sehr sonderbar!

Anselmo. O du verdammter Schwätzer, so halte mich dochnicht auf, und sage mir

XNaskarill. Zch will es Zhncn sagen, wo Zhrc Kinder

sind. Zhrc Zungfcr Tochter ist--bey Zhrcm Herrn Sohn.

Und Zhr Herr Sohn

Anselmo. Und mcin Sohn

XNaskarill. Zst hier ausgezogen, und wohnt Sehen

Sie hier, in der Straße, das neue Eckhaus?--Da wohnt

Zhr Herr Sohn.

Ansclmo. Und warum wohnt cr dcnn nicht mchr hier?Hicr in scincm väterlichen Hause?