492
Der Schatz.
Maskarill, Das wird sogleich nicht angehen.--(bey Seite)
Was soll ich nun sagen?
Ansclmo. Und warum nicht?---
Maskarill. Dieses Haus, Herr Ansclmo — — ist ver-schlossen. --
Ansclmo. Verschlossen?
Nlaskarill. Verschlossen, ja; und zwar — weil niemanddarinnc wohnt.
Anselmo. Niemand darinnc wohnt? Wo wohnen dennmeine Kinder?
Maskarill. Herr Lclio? und Zungfcr Kamille?--die
wohnen--wohnen in einem andern Hause.
Anselmo. Nun? Du sprichst ja so seltsam, so räthsclhaft. —
ZNaskarill. Sie wissen also wohl nicht, was seit Kurzemvorgefallen ist?
Anselmo. Wie kann ich es wissen?
XNaskarill- Es ist wahr, Sie sind nicht zugegen gewesen;und in neun Jahren kann sich schon etwas verändert haben.Neun Zahr! eine lange Zeit! — — Aber es ist doch gewiß
ganz -etwas Eignes,--neun Zahr, nenn ganzer Zahr weg
seyn, und eben jetzt wieder kommen! Wenn das in einer Komödiegeschähe, jedermann würde sagen: Es ist nicht wahrscheinlich,daß der Alte eben jetzt wieder kömmt. Und doch ist es wahr!Er hat eben jetzt wieder kommen können, und kömmt auch ebenjetzt wieder. — Sonderbar, sehr sonderbar!
Anselmo. O du verdammter Schwätzer, so halte mich dochnicht auf, und sage mir — —
XNaskarill. Zch will es Zhncn sagen, wo Zhrc Kinder
sind. Zhrc Zungfcr Tochter ist--bey Zhrcm Herrn Sohn.
— — Und Zhr Herr Sohn — —
Anselmo. Und mcin Sohn — —
XNaskarill. Zst hier ausgezogen, und wohnt — — Sehen
Sie hier, in der Straße, das neue Eckhaus?--Da wohnt
Zhr Herr Sohn.
Ansclmo. Und warum wohnt cr dcnn nicht mchr hier?Hicr in scincm väterlichen Hause? —