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1 (1838)
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Der Schatz.

hat. Was soll ich thun? Soll ich mich aus seinen Augen ver-bannen? oder soll ich gehen, und ihm zu Fuße fallen?

Maskarill. Das letzte taugt nicht viel; aber das erstetaugt gar nichts.

L.elio. Nun! so rathe mir doch! Nenne mir wenigstenseinen Vorsprcchcr.

Maskarill. Einen Vorsprcchcr? eine Person, die bey Ih-rem Vater für Sie sprechen soll?--Den Herrn Stiletti.

S.elio. Bist du toll?

Maskarill. Oder die Frau Lclane.

Aelio. Verräthcr!

Maskarill. Die eine von ihren Nichten.Ä.elio. Zch bringe dich um!

Maskarill. Za! das würde vollends eine Freude für Ih-ren Vater seyn, wenn er seinen Sohn als einen Mörder fände.

Aelio. An den alten Philto darf ich mich nicht wenden.Zch habe seine Lehren, seine Warnungen, seinen Rath allzuoft verachtet, als daß ich auf sein gutes Wort einigen Anspruchmachen könnte.

Maskarill. Aber fallen Sie denn gar nicht auf mich?

Kelio. Sieh du dich nur selbst nach einem Vorsprechet um.

Maskarill. Das habe ich schon gethan; und der sind Sie.

S.elio. Zch?

Maskarill. Sie! und zwar zur Danksagung, daß ich Ih-nen einen Vorsprcchcr werde geschafft haben, den Sie in alleEwigkeit nicht besser finden können.

F.elio. Wenn du das thust, Maskarill

Maskarill. Kommen Sie nur hier weg; die Alten möch-ten wieder herauskommen.

Aelio. Aber nenne mir doch den Norsprecher, den ich inalle Ewigkeit nicht besser finden könnte.

Maskarill. Kurz, Zhr Vater soll Ihr Vorsprcchcr bey demHerrn Anselmo seyn.

Ä.elio. Was heißt das?

Maskarill. Das heißt, daß ich einen Einfall habe, denich Ihnen hier nicht sagen kann. Nur fort! (gchcn ab.)