Druckschrift 
1 (1838)
Entstehung
Seite
506
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Der Schatz.

Sraleno. Wen? den jungen Leander? Zc! das ist jaeben mein Mündel.

Anselmo. Leander ist Ihr Mündel? des alten PandolfoSohn?

Staleno. Leander, des alten Pandolfo Sohn, ist meinMündel.

Anselmo. Und eben diesen Leander sollte meine Tochterhaben?

philto. Eben diesen.

Anselmo. Was für ein glücklicher Zufall! Hätte ich mires besser wünschen können? Nun wohl, ich bekräftige also dasWort, das Ihnen Philto in meinem Namen gegeben hat.Kommen Sie; damit ich den lieben Mündel bald sehen, undmeine Tochter umarmen kann. Ach! wenn ich den ungcrath-nen Sohn nicht hätte, was für ein bcncidcnswürdigcr Mannkönnte ich seyn!

Siebenzchntcr Auftritt.Maskarill. Anselmo- philto- Staleno.Maskarill. Ach! Unglück, unaussprechliches Unglück! Wowerde ich nun den armen Herrn Anselmo finden?

Anselmo. Ist das nicht Maskarill? Was sagt derSpitzbube?

Maskarill. Ach! unglücklicher Vater, was wirst du zu die-ser Nachricht sagen?

Anselmo. Zu was für einer Nachricht?Maskarill- Ach! der bctaucrnswürdige Lclio!Anselmo. Nun ? was ist ihm denn wicdcrfahren?Maskarill- Ach! was für ein trauriger Zufall!Anselmo. Maskarill!

Maskarill. Ach! welche tragische Begebenheit!

Anselmo. Tragisch? Acngstigc mich nicht länger, Kerl,

und sage was es ist.--

Maskarill. Ach! Herr Anselmo, Ihr Sohn--

Anselmo. Nun? mein Sohn?

Maskarill. Als ich ihm Zhrc glückliche Ankunft zu meldenkam, fand ich ihn, mit untcrgcstütztcm Arme, im Lchnstule