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Minna von Barnhelm.
Riccaut. Nit? Sie sprck nit Französisch, Jhro Gnad ?
Das Fräulein. Mein Herr, in Frankreich würde ich es zusprechen suchen. Aber warum hier? Ich höre ja, daß Sie michverstehen, mein Herr. Und ich, mein Herr, werde Sie gewißauch verstehen; sprechen Sie, wie es Ihnen beliebt.
Riccaut. Gurt, gutt! Zk kann auk mik auf Deutsch crpli-cicr. — 8sclies llonc, Alallemoilelle, — Zhro Gnad sollalso wiß, daß ik komm von die Tascl bey der Minister —Minister von — Minister von — wie heiß der Minister dadraus? — in der lange Straß ? — auf die breite Platz? —
Das Fräulein. Ich bin hier noch völlig unbekannt.
Riccaut- Nun, die Minister von der Kricgsdcpartcmcnt.— Da haben ik zu Mittag gcspciscn; — ik speisen ä l'vrcli-naire bey ihm, — und da iß man gekommen reden auf derMajor Tcllhcim; ei, le Wnittre in'g lllt en contulence, car8on I5xceIIence ctt cle nies amls, et il n'^ » volnt cle ma-tteres entre nous — Sc. Excellenz, will ik sag, haben mirvertrau, daß die Sak von unserm Major sey aus den I'uintzu enden, und gutt zu enden. Er habe gcmakt ein Rapportan den Könik, und der Könik habe darauf rcsolvir, tout-ä-kait en kaveur «lu Najor. — Nonlieur, in'a clit 8on Lxcel-lence, Vous comyrenes bien, uue tout 6even<l «le la ma-riiere, oont on tait envitager les ckotes au lioi, et Vousme connoittes. Lela kait un tres-joli ^areon c^ue ce teil-Iieiin, et ne tais-je vas o,ue Vous l'airnes? l.es am!s äemes amis tont aukli les miens. Il coute un neu clier autioi ce l'elloeiin, mal« ekt-ce ciue Ion kert les liois pourrien? II kaut k'entr'aicler en ce monae; et c^uana il k'agit «lepertes, «^ue ce ko!t le koi, «zu! en takle, et non vas unkönnet-nonnne cle nous autres. ^) Voilä le vrincive, 6ontje ne ine «levars jarnais. — Was sag Zhro Gnad hierzu?Nit wahr, das iß ein brav Mann? ^n <iue 8on Lxcellencea le cocur bien vlace! Er hat mir au rette versiker, wennder Major nit schon bekommen habe une I.ettre «le la main
°) <1e8 notres i» der Handschrift, die mich sonst im Französischen eini-ges anders hat.