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2 (1838)
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Philotas.

wolle uns zerschmettern, und hat uns am Ende nichts, alseine Mücke auf der Stirne todt geschlagen.

Philotas . Zur Sache! Ich soll dich mit dem Heroldedes Königs zu meinem Batcr schicken.

Parmenio. Gut! So wird deine Gefangenschaft der mci-nigen das Wort sprechen. Ohne die gute Nachricht, die ichihm von dir bringen werde, und die eine freundliche Minewohl werth ist, hätte ich mir eine ziemlich frostige von ihm ver-sprechen müssen.

Philotas . Nein, ehrlicher Parmenio; nun im Ernst! MeinVater weiß es, daß dich der Feind verblutet und schon halberstarrt von der Wahlstatt aufgehoben. Laß prahlen, wer prah-len will; der ist leicht gefangen zu nehmen, den der nahendeTod schon entwaffnet hat. Wie viel Wunden hast du nun,alter Knecht?

Parmenio. O, davon konnte ich sonst eine lange Liste her-sagen. Ztzt aber habe ich sie um ein gut Theil verkürzt.

Philoras, Wie das ?

Parmenio. Ha! Ich rechne nun nicht mehr die Glieder,an welchen ich verwundet bin; Zeit und Athem zu ersparen,zähle ich die, an welchen ich es nicht bin. Kleinigkeiten beydem allen! Wozu hat man die Knochen anders, als daß sichdie feindlichen Eisen darauf schartig hauen sollen?

Philoras, Das ist wacker! Aber nun was willstdu meinem Vater sagen?

Parmenio. Was ich sehe; daß du dich wohl befindest.Denn deine Wunde, wenn man mir anders die Wahrheit ge-sagt hat,

Philotas . Ist so gut als keine.

parmenio. Ein kleines liebes Andenken. Dergleichen unsein inbrünstiges Mädchen in die Lippe beißt. Nicht wahr, Prinz?

philotas. Was weiß ich davon?

parmenio. Nu, nu; kömmt Zeit, kömmt Erfahrung.Ferner will ich deinem Vater sagen, was ich glaube, daß duwünschest --

philotas . Und was ist das?