Druckschrift 
2 (1838)
Entstehung
Seite
243
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NatlMi dcr Weise,

Doch anderwärts. Sey ihr nur ruhig. SichKömmt dort nicht Daja auf uns zu?

Recha.

Sie wird

Ihn ganz gewiß verloren haben.

Nathan.

Auch

Wohl nicht.

Recha.

Sie wurde sonst geschwinder kommen.Nathan.

Sie hat uns wohl noch nicht gesehn ...

Recha.

Nun sieht

Sie uns.

Nathan.Und doppelt ihre Schritte. Sich!Sey doch nnr rubig! ruhig!

Rccha.

Wolltet Ihr

Wohl eine Tochter, die hier rubig wäre?Sich unbekümmert liesse, wessen WohlthatIhr Leben sey? Ihr Leben, das ihr nurSo lieb, weil sie es Euch zuerst verdanket.

Nathan.

Zch möchte dich nicht anders, als du bist:Auch wenn ich wüßte, daß in deiner SeeleGanz etwas anders noch sich rege.

Rccha.

Was,

Mcin Vater?

Nathan.Fragst du mich? so schüchtern mich ?Was auch in deinem Innern vorgeht, istNatur und Unschuld. Laß es keine SorgeDir machen. Mir, mir macht cs kcinc. NurVersprich mir: wenn dein Herz vernehmlicher

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