Nathan dcr Weise.
31!»
Siebenter Auftritt.Nathan und der Klosterbruder.Nathan.(Ich bliebe Rechas VaterDoch gar zu gern! — Zwar kann ichs denn nicht bleiben,Auch wenn ich aufhör', es zu heißen? — Ihr,Ihr selbst werd' ichs doch immer auch noch heißen,Wenn sie erkennt, wie gern ichs wäre.) — Geh! —Was ist zu Eucrn Diensten, frommer Bruder?
Klosterbruder.Nicht eben viel. — Zch freue mich, Herr Nathan,Euch annoch wohl zu sehn.
Nathan.
So kennt Ihr mich?Klosterbruder.Zc nu; wer kennt Euch nicht? Ihr habt so manchemZa Eucrn Nahmen in die Hand gedrückt.Er steht in meiner auch, seit vielen Jahren.
Nathan. (»ach seinem Beutel langend)Kommt, Bruder, kommt; ich frisch' ihn auf.
Klosterbruder.
Habt Dank!
Zch würd' es ärmcrn stehlen; nehme nichts. —Wenn Ihr mir nur erlauben wollt, ein wenigEuch meinen Nahmen aufzufrischen. DennZch kann mich rühmen, auch in Eure HandEtwas gelegt zu haben, was nicht zuVerachten war.
Nathan.Verzeiht! — Zch schäme mich —Sagt, was? — und nehmt zur Buße siebenfachDen Werth desselben von mir an.
Klosterbruder.
Hört dochVor allen Dingen, wie ich selber nur