Druckschrift 
2 (1838)
Entstehung
Seite
502
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602 Fatime.

Freude zu beseligen; dem Entzücken seiner Fatime Aber (indem ersie ernstlich betrachtet)

Mervan. Aber was weis ein Sklave, wie edlere Seelen sichfreuen. Geh!

Dritter Auftritt.Mervan, Fatime.Mervan. Fatime! Fatime! Roch ist es Zeit; noch kannst dnuns retten! Hemme diese Thränen; ersticke diese Seufzer, und ruffe dieHeuterkcit, wo nicht in deine Seele, wenigstens auf dein Gesicht zu-rück. Verstelle dich Ach! was mnß ich dir rathen, ich Unglücklicher!Fatime.--____

Ibrahim räth Phatime», ihn mit aller Hitze der Liebe zu empfangen.Er weiß nicht Worte genug zu finden, ihr die Liebe des Abdallah zubeschreiben; und verräth ihr dabey das Geheimniß. Er eilet ihmentgegen.

8c. IV.

Phatime allein. Erbittert, über das was sie erfahren?8c. V.

Abdallah, voll Feuer und Inbrunst sie wieder zu sehen. Sieempfängt ihn kalt. Er klagt, weint, tobet, drohet, verspricht. Sielegt es etwas näher, und er geht ruhig ab; zum Ausschiffen Befehlzu geben.

8c. VI.

Phatime erst allein. Ibrahim kömmt, und hat den Unwillen desAbdallah bemerkt. Sie dringt ihm, unter Drohungen, das Gift ab.

8c. VII.

Er höhlt es, und giebt es ihr, nachdem er die Helfte davon zu-rück behalten.

8c. VIII.

Abdallah zu ihnen; er schickt den Ibrahim ab, um das übrige zubesorgen.

8c. IX.

Abdallah, Phatime. Sie macht ihm, wegen des Aufgetragenen,bittere Vorwürfe. Er geräth in Wuth. Wirft ihr vor, daß sie dasGeheimniß nicht umsonst von dem Ibrahim werde erfahren haben.Geht wüthend ab, ihn aufzusuchen.