Druckschrift 
2 (1838)
Entstehung
Seite
525
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Spartacus.

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Bey den Göttern bey Gott! Du bist

Ein außerordentlicher Mann! Das bist du, Spartacus!

Spartacus.Da seht, wie weit ihr seyd, ihr Römer! daßIhr einen schlichten, simpeln Menschen müßtFür einen außerordentlichen Mann erkennen.Ich bin sehr stolz; und dennoch überzeugt,Daß ich kein beßrer Mensch bin, als wie sie die NaturZu hundert täglich, stündlich, ans den Händen wirft.

Spartacns.Sollte sich der Mensch nicht einer Freyheit schämen,Die es verlangt, daß er Menschen zu Sklaven habe?

Der Consul.Ich höre, du vhilosophirst, Spartacus.

Spartacus.Was ist das? du philosophirst?Doch ich erinnre mich Ihr habt den MenschenverstandIn die Schule verwiesen, um ihn lächerlich machen zu könnenWo du nicht willst, daß ich Philosophiren sollPhilosophiren es macht mich lachen Nun gut!Wir wollen fechten LebewohlAuf Wiedersehen wo der Kampf am hitzigsten wird seyn!

Des Spartacus gewesener Herr, welcher den Consul un-terbricht, um nachdrücklicher, wie er glaubt, zu reden.Du kennst mich?

Spartacus.

Wer bist du?

Der Herr.

Wie? deinen Herrn verleugnest du? willst du nicht kennen?Spartacus.

Laß es gut seyn, Pompejus , daß ich dich nicht kennen will!Der Herr.

Räuber.

Spartacus.

Räuber?