610 G. Szegö.
vorhanden. Hieraus folgt mit Beachtung von (17) auch die Existenz von
1 r - ■ - - -
(19) lim £ I u(gcos<p, gsin<p) t(cp) dep.
e-*iÄ=i i h
Wir behaupten ferner die Existenz von
(20) lim 2! t (<p h ) Ju(g cosTp, gsin<p)d<p .
£>-> 1 A=1 I h
Es sei nämlich s > 0 und I h ein <p h enthaltendes Teilintervall von I h ,auf dem
: t (» - t (<p h ) \ < £ .
Die Differenz der beiden Summen in (19) und (20) ist dann absolutgenommen kleiner als
1 C _ . _ _ 1 r
e £ J u(gcos cp, g sinç?) dcp -)- 2 G J u(g cos 99, g sin <p) dep,
Ä=1 /, i=l; _7
* 1 h
wobei G = Max | t(<p) | ist. Das zweite Glied strebt für g — >-1 gegen 0,das erste ist
2 71
< ef u(g cos ip, g sin (p) dip = 2 ne.o
Setzt man nun in (20) der Reihe nach
t(<p) = c i»-i><P (k = l,2, ...,l), 17 )
so ergibt sich die Existenz von
i . _ . _ _
lim J u (g cos cp, g sin cp) dep (k = 1, 2, .. I);
Í>->1 h— 1 I fr
da die Determinante
von Null verschieden ist, folgen hieraus die behaupteten Gleichungen (18).
4. Wir schließen aus (17) und (18) auf eine aus der Theorie dersingulären Integrale geläufige Weise, daß unter f{cp) eine beliebige, füralle Werte von cp stetige, nach 2 n periodische Funktion verstanden,
. V* — — — — 1
lim J u (g cos cp, g sin cp) f{<p)dcp = 2 n £ g h f(<p h )
£">•1 O li—X
17 ) Die Benutzung von imaginären Größen ist offenbar unwesentlich: sie kannohne weiteres vermieden werden, indem man etwa t (95) = cos (it — 1 ) (<p — <p') setzt,wo <p' so gewählt werden muß, daß die Zahlen cos (<pa — <p') (h = 1, 2, ..., I ) sämt-lich voneinander verschieden ausfallen.