Koeffizientenabschätzungen bei harmonischen Entwicklungen. 019
3. Anderseits gilt nach Stieltjes
(26) |P m (cos0)|< ; =4_ (to = 1, 2, 3, ... ; 0 < 0 < n),
I m sin o
wobei A eine absolute Konstante ist 34 ). Man hat also bei festem 0 O > 0
für ^ <0<£, v^l,m — — 2 —
1 P r (cos ti) I < Û < Ä —
1/2,4 »»-l
f m I TI m } m
wo B ebenfalls eine absolute Konstante ist. Folglich haben wir für diegenannten Werte von 0
m tri
I J^(2r + 1) P v (cos0)| < 1+ ^ J^j/™(2r + l) <1 + A m 2 ;
V—0 l U Oy = l )Vo
wo C eine absolute Konstante ist. Es ist somit
m
limsu P¿ Max i^ T (2" + 1 )P.( cos 0)|
m-**. ¿m eo Seá ft' r=0 |öo
2
d. h. beliebig klein, wenn 0 O groß genug ist.Beachtet man schließlich, daß
¿'(2v + l)P r (£) = (m + l)
i -f
r=0
im Intervall [—1,0] dem Betrage nach kleiner als 2(m + l) sofolgt, daß
m
lim sup Max I (2 v + 1) P r (cos 0) !
m->- — <0<jt
m~ ~ '
J (0)
für 0 O — ► oo gegen 0 geht. Da — ¿ — für 0>O auch negative Werte an-nimmt, folgt hieraus die Behauptung 25 ).
24 ) Einen besonders einfachen Beweis für diesen Satz gab neuerdings L. Fejér,Abschätzungen für die Legendreschen und verwandte Polynome [Mathematische Zeit-schrift 24 (1925), S. 285-298],
26 ) Anstatt der Stieltjesschen Ungleichung (26) könnte auch die folgende be-nutzt werden :
m
i;(2»' + l)Pv(f)|<| , 2(»w + l) (-l^"f<l; »1 = 0, 1, 2, ...),
r=0
die man wegen (39), (41) aus einem allgemeinen Satze der Abhandlung: G. Szegö,Uber Orthogonalsysteme von Polynomen [Mathematische Zeitschrift 4 (1919), S. 139bis 1511 schließen kann.
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