— 8 ^-
kräftig fördern, bedenkenv. datz letzten Endes das ehrenvolle Bestehe,der Kriegsanleihen doch noch am meisten auch ihrem Wohlergehendient. Aber nicht alle oermögenbildenden Einnahmen haben schonden Weg zur Kasse gefunden, und doch müssen auch sie für die Kriegsanleihe nutzbar gemacht werden. Einige Milliarden aufzubringenhätte angesichts der vorhandenen Guthaben und Kassenbeständ<keinerlei Arbeit nötig. Aber ein solches Ergebnis zu runden, emporzubringen auf eine Höhe, die allein unfehlbaren Eindruck macht ausdie. die es augeht, das macht die in Aussicht genommene rührig?Werbearbeit der Vertrauensmänner zu einer unerläßlichen Notroendigkeit.
So lautet die Antwort : „Es kann garnicht genug geschehen l
Freilich, die Kriegsanleihe-Reklame der Entente wollen wiruns nicht zu eigen machen. Wir haben weder Drohungen nötig,noch brauchen wir zu Unwahrheiten als zweckheiligenden Mittelnunsere Zuflucht zu nehmen, eben wegen der Güte unserer deutschenSache und wegen der Güte unserer Kriegsanleihen. Sorgt man fürAbwechslung in der Form der Aufmachung unserer Werbearbeit,benutzt man namentlich auch günstige selbstgegebene Gelegeicheiten,vermeidet man jeden noch so begreiflichen llbereifer, verarbeitetman als Vertrauensmann in sich die Unterlagen, auf denen dieSicherheit unserer Kriegsanleihen beruht, weitz man also mit Überzeugung zu reden und aufzuklären, so wird niemand sich abgestotzenfühlen, selbst nicht bei rührigster Werbearbeit. Ernste, nachdrückliche,eindringliche Belehrungen machen ein Klotzes Überreden unnötigDas Überzeugen ist von besserer Wirkung.
Die leicht sich aufdrängende Taktik des Gruseligmachens.mutz vermieden werden. Die Zuhörer wissen eben, datz dietodesmutigen Kämpfer drautzen nach wie vor unerschütterlichsein werden in der Abwehr noch so wild heranstürmende,Horden. Mer daß es Sie Kämpfer draußen schwere«haben, wenn wir öaheim nachlassen, das ist ein Grund, derschon manchen bewogen hat, mit seinem Geld dem Vaterland Beistand zu leisten. Das kann man nicht eindringlich genug unter-streichen. Im übrigen: Nicht weil „die Feinde kommen, wenn wirmit unserm Geld zurückhalten", soll gezeichnet werden, sondern geradeweil dafür gesorgt U, daß Sie Ieinde nicht kommen, kann mapruhig zeichnen!