Druckschrift 
Leitfaden und Nachschlageblätter zur Werbearbeit : zur 7. Kriegsanleihe
Entstehung
Seite
22
Einzelbild herunterladen
 

Umgängen Gciddesitz annehmen kann. Wer von den auf diese WeiseBegrüßten innerhalb einiger Tage nicht mit einer Zeichnung antwartet, sollte jedenfalls persönlich besucht, belehrt und für die großeAufgabe gewonnen werden, am besten im Benehmen mit denVertrauensmännern.

Die Zentralkassen werden sich bereitfinden lassen, bei recht-zeitiger Bestellung den für ihren ganzen Bereich notwendigenBedarf an Werbebriefen auf einmal in Druck zu geben, um aufdiese Weise die Herstellungskosten erheblich zu verbillige,?.

Wie ein Werbebrief zweckmäßig zu lauten hat, wissen die Kassenfür ihre Kundschaft am besten selbst zu ermessen. Die nachfolgendenEntwürfe sollen lediglich Anhaltspunkte geben.

I.

An

Herrn Fritz Müller

Hlein-Hendach.

Ein glänzendes Ergebnis der Kriegsanleihe herbeiführen zuhelfen, erachten auch wir als unsere Pflicht. Auf dein ehernen Grundedes deutschen Volksoermögens, der deutschen Arbeitsamkeit undWiderstandskraft, auf dem Geist von Heer und Flotte ruht fest undsicher die Kriegsanleihe, wohl geeignet für die Anlage aller ent-behrlichen Ersparnisse, die daheim oder auf der Kasse liegen.

So sehen wir auch ihrer baldigen Zeichnung entgegen, damitunser Ort nicht hinter anderen seinen Platz haben wird.

Bezirkssparkasse.Unterschriften."

II.

Sehr geehrter Herr!

Die Feinde wollen es nicht anders. Der Weltkrieg geht weiter.Die Erkenntnis der Feinde, daß wir auch geldwirtschaftlich unbezwingbar sind, endlich herbeizuführen, liegt nun an uns durch Be-reitstellung der erforderlichen Geldmittel in einem Maße, üasöen Keinöen Sie Hoffnung auf ein Nachlassen unü MiMe-weröen der deutschen Gelürvirtschast nehmen soll.

Dazu ist nötig, daß sich Me beteiligen, die es können, diefiksa bare Mittel ode? Guthaben besitzen oder für absehbare Zeitzu erwarten haben.