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Leitfaden und Nachschlageblätter zur Werbearbeit : zur 7. Kriegsanleihe
Entstehung
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IX. .

Die Mitgliedes der GoldankaufsftelleK als Wsrbssfür die Kriegsanleihe.

Der Bevölkerung bekannt als Männer, die sich ehrenamtlichbedeutsamen vaterländischen Aufgaben auf geldwirtschaftlichemGebiete widmen, werden gerade auch die Mitglieder der Gold-ankaufstellen mit Erfolg für die Kriegsanleihe tütig werden können.

Wer sein Gold dem Vaterlande darbringt, offenbart damiteine gewisse Einsicht in die Wichtigkeit dieser geldwirtschaftlichenAufgaben und wird also geneigt sein, nicht nur selbst die Frage einerZeichnung gewissenhaft zu erwägen, sondern auch in seinem Be--kanntenkreise Werbeblätter zu verteilen, die wohl von den Gold-ankaufstellen während des Aufliegen? der Kriegsanleihe zur Ver-fügung gehalten werden könnten.

Eine Verwässerung der Werbearbeit für die Goldablieserungwäre höchst bedenklich; aber sie braucht ja dadurch nicht im geringsteneinzutreten.

X.

Werbearbeit der Kassen usw.

Soweit der bei früheren Kriegsanleihsn hinausgegebenenAnregung, persönliche Werbebriefe an Einlage-Gläubiger zu ver-senden, entsprochen und über den Erfolg berichtet wurde, sind dieErfahrungen derart günstig, das? nicht üringenö genug bei samt«lich-M Kajsen auf dem Lande die Bitte vorgetragen werden kann,den unerläßlich notwendigen Erfolg der VII. Kriegsanleihe da-durch sicherstellen zu helfen, datz sie solche Werbebriefe an ihre Ge-schäftsfreunde und Einleger versenden.

Es gibt Geldbesitzer, die den üblichen gedruckten Aufsätzenüber volkswirtschaftliche Dinge nicht gern folgen; andere werden vonden Presseaufklärungen nicht ausnahmslos erreicht. Es wird deshalbeine dankbare Aufgabe der Ausschüsse und Obmänner sein, ihr«örtliche Sparkasse und Spar- und Darlehnskasse, wenn diese nichtschon von sich aus das Nötige veranlaßt hat, anzugehen, alsbald di«Briefumschläge vorzubereiten für die Einleger und solche Mit-bürger und Mitbürgerinnen, bei denen man nach vermuteten Bar-