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Das Geld im russisch-japanischen Kriege : Ein finanzpolit. Beitrag z. Zeitgeschichte von Karl Helfferich / [Helfferich, Karl]
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Erster Teil. Die Finanzen Rußlands und Japans vor dem Kriegsausbruch.

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3. Eine Einkommenstener, die bei Einkoinmen von mehr alsZW Mn mit einem Steuersatz von 1 Prozent beginnt und bis aufLi/. Prozent bei Einkommen von mehr als IVO MO Jen steigt unddaneben das Einkommen der juristischen Personen mit 21/, Prozentbelastet; Ertrag: 7,4 Millionen Jen.

Der Gesamtertrag der direkten Steuern Mar mithin für 1963/64auf 61,2 Millionen Jen veranschlagt.

Unter den indirekten Steuern nimmt die Nerbranchsabgabe ausSake (Reisbrauntweiu) die weitaus erste Stelle eiu. Ihr Ertragwar für 1963/64 auf nicht weniger als 66,5 Millionen Jen veran-schlagt, also auf etwa ein Viertel der Gesamteinnahmen. DieseAlkoholsteuer spielt also für den japanischen Staatshanshalt unge-fähr dieselbe Nolle wie für den russischen das Spiritusmouopol.

Von den übrigen indirekten Steuern lieferten einen größerenErtrag die Verbrauchsabgaben ans Zucker (7,2 Millionen Jen), ansSoy") (3,4 Millionen Yen). Banknotenstener, Börsensteuer, Minen-steuer, Tonnenabgaben usw. sollten zusammen etwa 3,6 MillionenUen einbringen.

Ter Ertrag der Eingangszölle war mit 16,6 Millionen Jen ver-anschlagt.

Insgesamt bezifferte sich danach der veranschlagte Ertrag derindirekten Steuern auf 97,3 Millionen Den.

Unter den Einnahmen aus Staatsbetrieben standen im Voran-schlag für 1903/64 au erster Stelle die Erträgnisse von Post undTelegraph mit 25,9 Millionen Aen, an zweiter Stelle die Erträgnissedes Tabakmouopols mit 12,6 Millionen Jen, au dritter die Ein-nahmen aus den Eisenbahnen mit 8,8 Millionen Jeu . Dazu kamenEinnahmen aus staatlichen Forsten, aus einer Anzahl von staatlichenFabrikuntcrnehmungen nsw.

lluter deu Ausgaben war der größte Posten der Aufwand fürdeu Dienst der Staatsschuld, der etwa ein Viertel der ordentlichenAusgaben und etwas über eiu Sechstel der gesamten Ausgaben aus-machte. Tie Ausgabe« für Heer und Mariue (im Ordincirium und

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