endo 1903 Ende 1904 ^'^'^
Älbnahme
iMillioncn Rubel)
Gvld im freien Perkehr . . ,
787
683,3
— 103,7
Silber im freien Verkehr ,
155
144,5
10,5
Metallischer Geldumlauf , .
942
827,8
- 114,2
584
827,9
-1- 243,9
GcsnmtM'kulntwn ....
!,V.^>
1655,7
-I- 129,7
Gold in der ÜieichSbnnk und in
der Reich^rentei.....
1058
1239
181
Silber in der Rcichsbank und in
der Rcichsrentei.....
64
54,1
— 9,9
Gesamter Metallbcstand . .
1122
1293,1
-1- 171,1
Nach diesen Zahlen hat während des Jahres 1904 der Goldnm-lculf im freien Verkehr um 103,7 Millionen Rubel abgenommen undder Goldbestand der Bank und der Rentei um 181 Millionen Rubelzugenommen, so daß sich insgesamt für das erste Kriegsjahr ein Zu-wachs des monetären Goldvorrats Rußlands um 77,3 MillionenRubel ergibt. Die Handelsstatistik weist einen geringen Einfuhr-überschuß von Gold auf (2,9 Millionen Rubel), die Zunahme desGoldbestandes muß somit ganz überwiegend aus der eigenen Gold-gewinnung herrühren.
In der Tat hat sich also auch im vollen Jahr 1904 ein großerTeil der vermehrten Notenausgabe im Austausche gegen Gold voll-zogen. Im ^ktoberheft 1904 der „Marine-Ruudschau" (S. 1W0)wurde gesagt, daß es sich der Beurteilung entziehe, wie weit dieseVerschiebung sich von selbst vollzogen habe oder durch künstlicheMittel herbeigeführt worden sei. Sicher sei jedenfalls, daß die ein-getretene Verschiebung vom Standpunkt der russische» Finanz-Verwaltung aus nur erwünscht sein konnte! Das im freien Umlaufüber Millionen von Kassen nnd Taschen zerstreute Gold sei für dieZwecke des Krieges nicht entfernt in derselben Weise greifbar nndverwendbar, wie das Gold in den lassen der Bank'! eine Konzen-tration des in der Zirkulation befindlichen Goldes in den Bnnkkasseusei gewissermaßen eine Mobilmachung des zirkulierenden Geldes.Ferner sei daran nicht zn zweifeln, daß einer großen Zentralbank Mittel zur Verfügung ständen, nm die Verteilung des Geld-