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Von diesem Betrag ist zweifellos zur Zeit noch ein erheblicherBestand verfügbar. Geht man von der oben näher begründeten An-nahme ans, daß Anfang Juli 1W5 Japan noch über einen freienGoldbestand in Höhe von rnnd 2W Millionen ?)en verfügte unddaß dieser Betrag sich inzwischen nni den Erlös der iin Juliansgenoinmenen auswärtigen Anleihe ans 4M Millionen erhöhte,so wird man nicht allznweit fehlgreifen, wenn man den EndeSeptember noch verfügbaren Bestand ans 3W Millionen Den veran-schlagt. Der Krieg würde mithin bis Ende September einen Bar-anfwand von rnnd 116l> Millionen Mn erfordert haben, was einenMonatsdurchschnitt von 58 Millionen Den — gegen M>/^> MillionenRubel bei Rußland — ergibt.
Aber anch hier gilt, daß die endgültige Abwicklnng des Kriegesund die Wiederhcrstellungsarveiten nicht nur die noch verfügbarenMittel aufzehren, fondern neue Anleihen, wenn anch voraussichtlichin beträchtlich geringerem Umfang als bei Rußland , notwendigmachen werden.