teigte sich völlig ein zum großen Vergnügen aller, diedabei waren. Also war der Schalk dank der Hoheit vonDantes Geist der Gefoppte 21 ." Einigermaßen ähnlich istder 52. Schwank in Jörg Wickrams „Rollwagenbüch-lein" 22 : „Einer satzt seinem gefaxtem ein hut mit Bruntzauf den kopff in einer abenzech."Daß viele solcher skatologischen Erzählungen Allgemein-gut waren, zeigt sich an folgender Schnurre:„Als Gonella einmal nach Neapel kam, sah er beim For-mellinischen Brunnen eine aufgeschürzte Magd, die dortwusch, und weil sie ihren Leib bei der Arbeit tüchtigrührte, hatte sich ihr das Hemde im Hintern eingeklemmtDa sagte Gonella zu ihr: ,He, Mädchen, merkst dues denn nicht, daß dir dein Arsch dein Hemd frißt?'Ohne sich erst zu besinnen, antwortete sie: ,Bei Gott , dubist im Irrtum, das Hemd wischt nur den Arsch, damitdu ihn sauber küssen kannst' " Dazu vergleiche MorlmisNovellen 23 . Auch Lodovico Domenichi 24 erzählt densel-ben Schwank. In der etwa 1600verfaßten „Saladed'esphsa grame" des Grafen d'Aube 25 steht ein Epigramm„Conlre-pique", das auf Domenichi zurückgeht In einemStücke der zuerst i52Ö erschienenen „Hundred MeryTales" 26 ist nicht Gonella, sondern ein Mönch der Ge-hänselte.
In der Art wie Rochesters „Sodom", nur nach der skato-logischen Seite gerichtet, ist folgendes Stück: „Crasseau-cul, roi d'Etronie, trag, biblique en un acte et en vers",
21 Die Begebenheiten der beiden Gonella, S. 75f.
22 Herausg. v. J. Bolte, Tübingen 1903, S. 68 ff.
23 Herausg. v. A. Wesselski, München 1908, Nov. 5o.
24 Facette, molti et burle di diversi signori et persone private.Raccolte per M. Lodovico Domenichi . Venelia i58i, S. 20ff.
26 Becueil de piüccs rares et facitieuses anciennes et modernes,Paris 1872, S. 170.
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