Meine Herren, wir wollen diesen Zahlen und wir wollender Wahrheit klar und unerschrockenen Blicks in die Augensehen; wir wollen uns über die Größe der Leistung, dienoch zu verrichten ist, über die Schwere der Opfer, dienoch zu bringen sind, keiner Selbsttäuschung hingeben. Es,ist eiue furchtbar schwere Zeit, die dem deutschen Volkeund unserem Erdteil auferlegt ist. Wir wären dieser Zeitnicht würdig, wenn wir uns — inors (Z^llieo — mitleichten Worten über ihren Ernst hinwegzutäuschen ver-suchten.
(Beifall.)
Wir wollen uns nüchtern nnd klar Rechenschaft darübergeben, daß in dem zweiten Kriegsjahr das Durchhaltennicht leichter, sondern vielfach schwerer sein wird als imersten.
(Sehr richtig!)
Wir wollen uns klar darüber sein, daß neue Aufgabenentstehen und daß alte Aufgaben größer werden; wirwollen uns namentlich Rechenschaft darüber geben, daßnene große Anstrengungen erforderlich sein werden, umunserer Bevölkerung im Innern das Durchhalten zu er-leichtern,
(sehr richtig!)
daß noch größere Mittel als bisher aufgewendet werdenmüssen, um gegenwärtige Not zu lindern, um drohendemElend vorzubeugen und um Schaden für die Zukunftunseres Volkes abzuwehren.
Ich möchte hier ausdrücklich wiederholen, was der Herr
Berichterstatter aus den Verhandlungen der Budget-konnnission bereits mitgeteilt hat, daß nämlich die ver-bündeten Regierungen sich diesen Aufgaben, so schwer siesind, nicht entziehen werden. Ich wiederhole insbesondere,daß die Neichsfinanzverwaltung, einer in der Budget-kommission gegebenen Anregung entsprechet, aus dem