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Verzeichniß des Bücher-Verlages von Breitkopf & Härtel in Leipzig, 1828 - 1880
Entstehung
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Unser Geschäft ward 1719 in Leipzig von Bernhard Christoph Breitkopfaus Clausthal durch übernahme der J. G. Müller'schen Buchdruckerei, Stempelschneidereiund Schriftgießerei, welche ihrerseits aus einer 1664 von Joh. Georgi errichtetenDruckerei hervorgegangen war, begründet. Neben der Druckerei, welche unter seinerFührung sich zur ersten Deutschlands aufschwang, ward bald ein umfassender Bücher-verlag begründet, für dessen schönlitterarisches Gebiet Gottsched Berather und Haupt-autor war. Bernhard Christoph B. ward geboren am 2. März 1695, starb amernhard Chri26 März 1777.0881

Johann Gottlob Immanuel Breitkopf, des Vorigen Sohn, geboren23. Nov. 1719 übernahm 1745 die Druckerei, welche er außerordentlich hob, indemer zugleich durch seine praktische Thätigkeit sowie durch theoretische und historischeSchriften dem Verfall der deutschen Buchdruckerkunst wirksam entgegentrat. 1754 ge-lang ihm der Wurf, den Saz von theilbaren und beweglichen Notentypen in solcherEinfachheit herzustellen, daß es möglich ward, gedruckte Musikalien mit Erfolg zumGegenstande eines umfassenden Verlages zu machen. Durch diese Erfindung, die An-lage eines großen Musiklagers geschriebener und gedruckter Werke, erstmalige Veranstaltung thematischer Kataloge und vor Allem durch einen bedeutsamen Musikverlagward er der moderne Begründer des deutschen Musikalienhandels . Den wissenschaft-lichen und schönlitterarischen Bücherverlag führte er nebenbei rüstig weiter. Er starb

am 29. Januar 1794. Bucher

Von seinen beiden, als Jugendfreunde Goethes bekannten Söhnen verließ derältere Mag. Bernhard Breitkopf( geb. 20. März 1749) 1777 Leipzig, betrieb seit1781 in Petersburg eine Druckerei, ging dann zur Lehrthätigkeit über und starb dorthochbetagt; der jüngere Christoph Gottlob Breitkopf( geb. 22. Sept. 1750)stand dem Vater getreulich bei, gab aber ein Jahr nach dem 1794 erfolgten Todedes Vaters die Leitung des Geschäftes an seinen Freund C. G. Härtel, den er zumUniversalerben einsetzte ; am 7. April 1800 starb der jüngste Sproß des tüchtigenGeschlechtes.

Gottfried Christoph Härtel, Sohn des Bürgermeisters Dr. ChristophH. in Schneeberg, ward als Jüngster von mehr als 12 Geschwistern am 27. Januar1763 geboren, studirte seit 1780 in Leipzig die Rechte, war 1789-94 als Haus-