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Geldmärkte und Volkswirtschaften, sondern vor allem auch für die weiteren finanziellenMaßnahmen der kriegführenden Parteien. Man braucht nur die gegenwärtige Lagedes Geldmarktes mit derjenigen zu vergleichen, die England gegen Ende des Jahres 1899bei dem Ausbruch des südafrikanischen Krieges vorfand, mit einem Marktdiskont vonzeitweise 6 Prozent und mehr; dann kann man ermessen, was die jetzige Geldflüssigkeitfür die künftigen finanziellen Operationen Rußlands und Japans bedeutet. DieSchwierigkeiten, die für kriegführende Staaten aus der allgemeinen Marktlage er-wachsen können, sind in dem vorliegenden Fall auf ein sehr bescheidenes Maß reduziert;umsomehr müssen für den weiteren Gang der finanziellen Kriegführung diejenigenMomente von Bedeutung sein, die auf der Seite der kriegführenden Staaten selbstliegen: ihre finanzielle Leistungsfähigkeit und die geschickte Hand bei der Leitung derweiteren finanziellen Maßnahmen.