enn wir die Sache, um die es sich bei diesem Vor-trage handelt, statt uns in langen philosophischen Untersuchun-gen und Begriffszerlegungen herumzudrehen, recht bestimmt undpraktisch angreifen wollen, so werde ich den Leser zunächst einmalersuchen, in seine Tasche zu greifen und das Portemonnaieherauszuziehen; er wird in demselben Papier, Silber undKupfer — wenn auch nicht im eigenen, indessen vielleichtin dem seines Nachbars — finden, und einen Monat späterwird er hoffentlich auch schon einige Goldstücke bei sich tragen.Beim Anblick dieser verschiedenen Geldrepräsentanten wird ersagen, daß es doch eigentlich schwer zu begreifen ist, warum wirim Reichstage und im ganzen heiligen deutschen Reich uns sosehr herumplagen mit der Frage, wie man das Geld und na-mentlich aus welchem Stoff man es machen soll, da ja vondiesen unter einander ganz verschiedenen Stoffen Geld nebenein-ander in friedlichster Eintracht und in vollständig gleicher Be-rechtigung eristirt. Damit der Leser sich überzeuge, daß hier, wiebei allen sinnlichen Dingen, der erste Anschein leicht trügt, willich ihn zunächst abermals nicht in eine abgezogene Begriffszer-legung hineinführen, sondern ihm ein paar historische Rück-blicke vorführen; denn ich liebe nichts so sehr, als die Thatsachen,
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