ewigen Jahren die Bank von Frankreich der von England mit barem Gelde einen Vorschuß von vielen Millionengegeben, als nach dem Zusammensturz des Hauses Baringverheerende Geldverlegenheiten über den englischen Markthereinzubrechen drohten. Wenn auch ein Gefühl von so-zusagen welt-kaufmännischer Kameradschaft dabei mitgewirkthabeu mag, so hat anderseits ohne Zweifel auch die Er-kenntnis, daß jede tiefere Erschütterung des Kredits in demeinen Lande aus das andere zurückwirken müsse, zu demEntschluß der Bank von Frankreich beigetragen; und der-selbe war um so mehr gerechtfertigt, als, wie man wissenkonnte und die Erfahrung bestätigt hat, mit dieser Hilfe-leistung nicht die geringste Gefahr verbunden war. Nachkurzer Zeit konnte die englische Bank das entliehene Goldwieder zurückgeben, denn nur kurze Zeit war nötig, umden normalen Barschatz aus eignen Hilfsquellen derselbenenglischen Bank wieder herzustellen.Weniger das B-- Denn das ist das Merkwürdige und nicht genug Fest-em Geldes Mhaltcudc an der Gesamtheit dieser Erschenungen, daß nichtdas Vertrauen die Notwendigkeit des Besitzergreifens von Edelmetallv°rsllgbar°v°r- gewissen Umständen sich aufdrängt, sondern nur dasHanden sei, ist Vertrauen gestärkt sein will in die Möglichkeit, zu solcher°°"^ch«d°nd°r Besitzergreifung gelangen zu können. Niemand will mehrMetall haben, als im Durchschnitt der täglichen Umsätzejahraus, jahrein für den Bedarf nötig ist. StörendeEingriffe entspringen immer nur, wenn sie massenhaft auf-treten, aus dem Mißtranen, daß künftig in einem gegebenenMoment die Einlösung des Geldzeichens in Geld ver-weigert werden könne. Daher läuft alles hinaus auf dieErhaltung des richtigen Vertrauens, und dieses wiederumberuht auf der Schätzung desjenigen Maßes von Edel-metallvorrat, welches an den Zentralstellen, von denendie Geldzeichen ausgegeben werden, angesammelt ist. Ueber
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