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dessen eine thatsächliche Verteuerung der Münzeinheit desOccidents besteht?
3. Könnte der Preisrückgang in der Zeit, in der wirleben, nicht auf andere Weise erklärt werden als durch dieVerteuerung des Goldes?
Es würde in diesen drei Fragen Stoff für einenBand, um nicht zu sagen kür drei Bände, vorhanden sein,aber da wir ihnen an dieserStelle nur zweihundert Zeilen wid-men können, so wird man sich nicht wundern, daß wir unsdaraus beschränken, bei jedem Punkte die Gründe anzudeuten,die uns hindern, vorbehaltlos das Glaubensbekenntnisnachzubeten, welches die Joues und Boissevain, die Chaplinund Allard so geschickt in Mnsik setzen.
Zunächst handelt es sich also um den Rückgang derPreise. Er ist unbestreitbar, so weit es sich um Engros-preise vieler Rohstoffe handelt. Man kann sich eineVorstellung davon macheu uach den Zahlenangaben, densogenannten Jndexnnmmern der englischen Statistiker, trotzder etwas willkürlichen Allswahl der Waren, derenDurchschnittspreis sie enthalten. Die Zahlenangaben vonHerrn Sauerbeck sind diejenigen, welche sich am bestenfür alle Berechnungen darbieten, denn sie lassen sich nachBelieben monatlich, quartalsweise, jährlich und für De-zennien ordnen.*)
Halten wir uns hier an die zehnjährigen Perioden,
*) Herr Sauerbeck hat am vergangenen 18. April in derStatistischen Gesellschaft zu London ein zweites Memorandum überdie Preise (das erste wurde im Jahre 1886 veröffentlicht» vorgelesen,und er ist so freundlich gewesen, uns einen Abzug dieser gelehrtenArbeit zur Verfügung zu stellen, die erst später im Vierteljahrsberichtder Gesellschaft erscheint.
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