Das Gebiet der Stadt
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Der gleichfalls vom ältesten septimontium ausgeschlosseneMons Caelius war, wie wir wissen, bewohnt. Er trugeinen vicus. Eine Überlieferung berichtet, es hätten dort Etruskergewohnt, welche unter priesterlicher Führung („Lucumonen“)lebten. Sie seien es, welche von Romulus unter dem NamenLuceres, als dritter Volksbestandteil, mit den Tities und Ramneszu der großen römischen Bürgergemeinde vereinigt wurden. Sieseien später in den Vicus Tuscus beim Velabrum übergesiedelt.
II.
Das stadtbauliche Ergebnis der Erweiterungen des Wohnge-bietes und der Bürgerzahl Roms war die dem König Servius Tul-lius zugeschriebene Stadtmauer (Stadtbefestigung), welche außerdem alten romulischen Septimontium den Ouiiinalis und das Ca-pitolium, die Berge Aventinus, Caelius und Viminalis, in fol-gender Weise umfaßte:
Am linken Tiberufer blieb beim Forum Boarium, unterhalbdes Palatin , bei der heutigen Piazza Bocca di Veritä, wo dieCloaca Maxima in den Tiber ging, eine Strecke von 3—400 m.des Ufers frei von jeder Mauer. Die beiden Enden der Serviani-schen Mauer schlossen diese freie Uferstrecken als Schenkel soein, daß der nördliche Schenkel ziemlich gradlinig nach Nord-osten auf die heutige Porta Salaria (die Nordostecke des Kaiser-lichen Rom) lief, bis zur Porta Collina, während der südlicheSchenkel (senkrecht vom Tiber abführend etwa 100 m. weit nachSüdosten zu) lief, sodann in der Distanz von 100 m. am Tiber ent-lang, zugleich den Abhang des Aventinus begleitend, etwa 400 m.lang als „Flußwall“ oder Deich wirkte. Dem Fuß des Aven-tinus weiterhin folgend, wendete sich sodann die Mauer nachSüdosten, dann nach Nordosten, um die Tiefe der Vallis Murciabei der Porta Capena zu durchschneiden, und endlich an der Ost-seite des Caelius bis zur Porta Esquilina geradeaus nördlichweiter zu laufen. Geradlinig von dort zur Porta Collina, biswohin wir den nördlichen Mauerschenkel verfolgt haben, lag dieBefestigung „Agger“.