Defensornim inviolatac
virginitatis l>. Marine.
virgo non generarct." Ein Bruuuentrog, an wel-chem drei Männer stehen; in dem Wasser einGefäß: „Si mersum fontem gocie lapis morrlaret, rur petram rM rrlicem Virgo non gene-rarrt."
Tafel m. (0): 1. Albeston (besten) siArchadie semx ordere clorrt, quare inusta venerevirgo non generaret. Augg. de civi. deira° v^°, aus dem Werke des h. Augustin: „<Zecivitats vei" entnommen.
2. Ein Ochs stehet vor einem Stadtthore.Aus seinem Munde gehen die Worte: „Si bosHumanis verbis xersonuissc rlaret, rur verbumvotris in tcrris virgo non gencraret." Valcriuslibro ra. iii^°. Die Stelle ist: „Lello xn»icosecun6o coiiütitit, Li>. Oomitii bovem <Iixisss: Lavstib! Koma." Im Gothaischen Exemplare ist jedochnur „rom" verkehrt zu lesen.
Tafel IV. (d): 1. Si Homo vi nature insarum verti valet. rur vi divine eure virgo nongenerarct. Albertus mineralium in sine.
2. Homo si in lavide vi rcli pingi valct.rur olmi spüs ove virgo non gencraret. Albcr-tus II. mincralium tractatu i^ ravitulo vrimo.
Um die Leser nicht zu ermüden, übergehenwir die Texte der übrigen Tafeln, welche biszur Signatur B> reichen und führen nur noch diemit der Signatur „<Q" versehene Tafel nach demGothaischen Eremplare an: „Ein Mönch fitzt, miteiner schwarzen Kutte angethan, im Freien. Vorihm befindet sich eine Stnte." Die Überschriftlautet: „S. V.acharius", statt „Macarius." —Das hier angeführte Wunder, welches in demLeben der Kirchenväter unter „Macarius" enthal-ten ist und später als allbeliebte Legende auch ausdes Don Alsonso di MllegaS 8-mctorum"in den „Kuovo lisxxenclario " des Barczzo Barezziübergegangen ist, hat wahrscheinlich dem geistrei-chen Boccaccio die Veranlassung und den Stoff zuder zehnten Novelle des neunten Tages geliefert.
Die letzte Tafel mit der Signatur „V," zeigtJupiter als Stier und Europa mit den Terrworten:„Jupiter Gcnoridcn (^rgenoriclen ) talsi subnmaginc thanri Si luscrat rur hcrilrm virgonon generaret." (vvi<I. »IstÄmor^li. III. I.)
In dem Pariser Eremplare, welches Heineckenin seiner I<Z>-e ^»^als S. 379-384. unter dem
irrigen Titel: „Historik Iieittav Alariae Vir^Ims exLvaugelistls et ?atritius excerptk et ^er sigurasäemonstr-tta" ausführlich beschreibt, beginnen dieDarstellungen, deren vier auf einer Tafel stehen,mit den vier Kirchenlehrern und dann erst nehmendie historischen Bilder ihren Ansang.
I. 1. Der h. Gregor und
2. Der h. HieronymuS.
3. Der h. Augustin und
4. Der h. Ambrosius.
DaS Gothaischc Exemplar zeigt aufTafel I. das Einhorn, welches einersitzenden Jungfrau auf den Schoosispringt.
II. 1. Die Verkündigung Maria mit der In-
schrift:
„Hic transire rave: nisi priusdircris ave,Hac non vade via, nisi priusdircris,
Ave Klaria — gratia vlcna."
2. Ein Vogel (Papagei) mit dem Wort:
„Ave"; darunter: Vtisacus (statt?8iti><)Uj>) a natura" etc.
3. Ein fliegender Bauer „Si ventus virum
rusticum" etc.
4. Ein Mann mit einer Winzerharke „Vitis,
si de ilire" etc.
III. 1. Arion, die Harfe spielend, im Hinter-
gründe ein Schiff auf dem Meere.
2. Zwei Personen vor einem Altare.
Im Gothaischen Exemplare sitzt Circe am Ufer, gegenüber ein Schiff vollThiere; Ulysses auf dem Vorder-theil bedroht sie mit einem Lilicn-stengcl.
4. Ein Kind, das von einer Hündin gesäugt
wird.
IV. 1. Die Geburt des Heilandes.
2. Ein Mann, der seine Fackel in einem
Brunnen auslöscht.
3. Ein Mann und ein Kalb in den Lüsten.