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Allgemeines Deutsches Handelsgesetzbuch und Allgemeine Deutsche Wechselordnung nebst Einführungs- und Ergänzungsgesetzen : (Ausg. m. Seerecht) ; Erläut. durch d. Rechtsprechg d. Reichsger. u. d. vormal. Reichs-Oberhandelsger. / v. Julius Basch
Entstehung
Seite
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68 3- EinführunaSgesetz vom 5, Juni 1800. ZZ 2, 3,

Novellen, °) soivie daS Allgemeine Deutsche Handelsgesetzbuch werdenzu Bundesgesetzen erklärt und als solche in das gesammte Bundes-gebiet cingesührt, jedoch unbeschadet der Vorschriften deS Bundes-gesetzes über die Nationalität der Kauffahrteischiffe uud ihre Befug-nis; zur Führung der BundeSslagge vom 25. Oktober 1867 und desBuudeSgesctzes über die Aushebung der Schuldhast vom 29. Mai 1868.

Z. 2. Die bei oder nach der Einführung der Wechselordnung,der Nürnberger Novellen und deS Handelsgesetzbuches in die ein-zelnen BundeSstaatcn oder deren LaudeSthcile im Wege der LandeS-gesetzgebung erlassenen Vorschriften bleiben als landeSgesetzliche Vor-schriften insoweit in Kraft, als sie nur eine Ergänzung uud nichteine Abänderung einer Bestimmung der Wechselordnung, der Nürn-berger Novellen oder deS Handelsgesetzbuches enthalten.

Z 3. Insbesondere bleiben folgende auf die Einführung derWechselordnung uud deS Handelsgesetzbuches sich beziehende landeS-gesetzliche Vorschriften in Kraft:

in Ansehung der Wechselordnung:die Borschrislcn der §§ 5 bis 7 der sür die freie uudHausestadt Hamburg am S. März 1849 in Bezng ansdie Einsühruug der Allgemeinen Deutschen Wechselord-nung pnblizirten Verordnung und der entsprechenden 8bis 10 der Königlich Prensnschen Verordnung, betreffenddie Einführung der Allgemeinen Deutschen Wechselord-nung in die Herzogthümer Holstein und Schleswig , vom13. Mai 1867;1Z. iu Ansehung deS Handelsgesetzbuches:

1) die Vorschriften, nach welchen unter Landesgesetzen imSinne deS Handelsgesetzbuches nicht blos die förmlichenGesetze, sondern daS gesammte Landesrecht zu verstehenund in Ansehung der betreffenden Vorbehalte des Han-delsgesetzbuches die Erlassung maszgebendcr Borschriftenaus anderem Wege, als auf dem Wege der förmlichenGesetzgebung, soweit dies nach dem Landesrecht zulässig,nicht ausgeschlossen ist;

2) Die N u r n bergerNoveU e », Zusätze zur Wechselordnung cut-Iiaitcud, sind iu dcu Tert ciuacrüctt, bei den betreffenden Artikeln isl darausluuacdcutei.