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Die Zahlung.
um auf ihn, den Wechselrciter, bevor sie fällig wird, zuziehen. Und so weiter, so lange es beiden gefällt undmöglich ist. 3. Dritte Art. Es sind im Folgendensämmtliche Helfer als Mitwifscnde gedacht. Der Wech-selreiter, der F., zieht und bcgiebt die Grundtratte. Nunhat er das Geld. Bevor diese Grundtratte fällig ist,giebt der Trassat, der G., eine Tratte auf den H. ab,und zahlt mit der für diese erhaltenen Valuta die Wech-selsumme. Bevor diese zweite Tratte fällig ist, giebt derTrassat, der H., eine Tratte auf den Wechselreiter, denF., ab, und zahlt mit der für diese dritte Tratte erhal-tenen Valuta die Wechselsumme der zweiten. Der Wech-selreiter giebt nun vielleicht, um die Wechselsumme dieserdritten Tratte zu zahlen, wiederum eine Tratte ab aufden G. oder den H., vielleicht jetzt absichtlich auf den H.,und dieser zieht wieder auf den G. oder den F. Stattzweier Helfer werden oft Mehrere beigezogen, so daß derH. auf den I., der I. auf den K. und erst der K. aufDen F. zieht. Also oft ein großer Kreis. Wer so demEinen hilft, dem wird auch wieder geholfen, es ist baldFolge, bald Voraussetzung, bald Bedingung. So ruftdie Wechselreiterei des Einen mehrere Wechselreiter hervor.4. Es versteht sich, daß der Wechselrciter die drei erwähn-ten Verfahrungsarten bei einer Grundtratte mit einanderverbinden kann. Wenn mehrere sich gegenseitig aus-steifende Wechselreiter da sind, so sind bei den Tratten,welche dem Einen zu dem Gelde und dessen dauerndemGenuß verhelfen, nicht immer sie alle, sondern zuweilennur einige von ihnen betheiligt. Eine Grundtratte mitden ihr dienenden Deckungstratten bildet eine Wechselrei-terei. Ein Wechselreiter hat oft mehrere Wechselreitereienim Gange.